Benedikt Höwedes
Benedikt Höwedes © Getty Images
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Ex-Schalker Benedikt Höwedes spricht über seine Zeit in Gelsenkirchen. Vor allem über seine Rolle als Kapitän bei S04 denkt er heute etwas anders.

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Benedikt Höwedes vom russischen Champions-League-Starter Lokomotive Moskau bedauert, schon in jungen Profijahren zum Kapitän bei seinem Stammklub Schalke 04 aufgestiegen zu sein.

Er sei "zu früh und zu jung" Spielführer geworden, sagte Höwedes im Interview bei Spox und Goal, "weil wir Spieler wie Raul, Jermaine Jones, Christoph Metzelder oder Klaas-Jan Huntelaar in der Mannschaft hatten, die damals gestandene Profis waren".

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Er musste sich damals in der Mannschaft "vor diesen Alphatieren erst noch behaupten. Als Kapitän sind Reife und Erfahrung sehr wichtig", so der 31 Jahre alte Innenverteidiger. Höwedes weiter: "Die Verantwortlichen hatten damals das Ziel, dass ich an meiner Rolle wachse und lerne, noch mehr Verantwortung zu übernehmen."

Rückblickend betrachtet wäre es besser gewesen, ihm ein oder zwei Jahre ohne Binde zuzugestehen. "Mich hat es zwar mit unheimlich viel Stolz erfüllt, Schalke-Kapitän zu sein. Aus heutiger Sicht war es aber nicht der richtige Schritt", betonte Höwedes.

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Höwedes: Ausmusterung tat weh

Seine Ausmusterung bei den Königsblauen im Sommer 2017 war für den Abwehrchef nur schwer zu verdauen.

"Es tat richtig weh, ich war sehr enttäuscht", betonte Höwedes, "vor allem die Art und Weise, wie die Trennung abgelaufen ist, hat mich gekränkt." Sportlich könne man über alle Entscheidungen diskutieren, "aber ich hätte nie eine Stammplatzgarantie oder Ähnliches gefordert".