Mohamadou Idrissou spielte in Deutschland unter anderem für den SC Freiburg
Mohamadou Idrissou spielte in Deutschland unter anderem für den SC Freiburg © Getty Images
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Dem ehemaligen Bundesliga-Profi Mohamadou Idrissou droht die Abschiebung aus Österreich. Schuld daran ist offenbar die Vergangenheit des Stürmers.

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Der frühere Bundesliga-Stürmer Mohamadou Idrissou (39) steht offenbar vor der Abschiebung aus Österreich in sein Geburtsland Kamerun.

"Mo Idrissou ist im Schubhaftzentrum Vordernberg. Offenbar hat etwas mit seinen Papieren nicht gestimmt", sagte Edi Lieber, Obmann bei Idrissous derzeitigem Arbeitgeber DSV Leoben, der Kleinen Zeitung.

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Das österreichische Bundesministerium für Inneres bestätigte die Personalie nicht direkt, sprach gegenüber der Kronenzeitung aber von einer "Person mit fußballerischer Vergangenheit" im Schubhaftzentrum Vordernberg.

"Für das Visum braucht man eine Unbedenklichkeitserklärung. Offenbar hat er die nicht zusammengebracht", erklärte Lieber weiter.

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Von Vereinsseite habe man alles getan, was notwendig war: "Ich hatte die Arbeitsgenehmigung da. Aber das Visum ist Sache des Spielers. Und offenbar hat es da Probleme gegeben. Das muss mit seiner Vergangenheit zu tun haben."

Der 39-malige kamerunische Nationalspieler Idrissou war in der Bundesliga zwischen 2002 und 2011 insgesamt in 139 Spielen (27 Tore) für Hannover 96, den MSV Duisburg, den SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach aktiv.

Seine letzte Station in Deutschland war 2015/16 der KFC Uerdingen. Im Sommer schloss sich Idrissou dem österreichischen Viertligisten Leoben an, erzielte zwei Tore in elf Spielen.