Celtic holte sich zum 19. Mal den schottischen Ligapokal
Celtic holte sich zum 19. Mal den schottischen Ligapokal © Getty Images
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Glasgow - Der schottische Serienmeister entscheidet das hitzige Finale um den Ligapokal gegen die Rangers knapp für sich. Für Celtic wird nicht nur der Torschütze zum Helden.

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Der schottische Meister Celtic Glasgow hat durch ein 1:0 (0:0) in einem hitzigen Finale gegen den Stadtrivalen Rangers den Ligapokal gewonnen. 

Vor 51.866 Zuschauern im ausverkauften Glasgower Hampden Park erzielte der Franzose Christopher Jullien das Tor des Tages für die "Bhoys" (60.).

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Für Celtic, das die Ligatabelle in Schottland mit zwei Punkten Vorsprung vor den Rangers anführt, war es der insgesamt 19. Titelgewinn in diesem Wettbewerb. Rekordsieger bleiben aber die Rangers mit insgesamt 27 Finalerfolgen.

Im Dauerregen von Glasgow kamen die Rangers zunächst besser ins Spiel und hatten durch Ryan Jack (14.) und Alfredo Morelos (23. und 29.) erste Torchancen, die aber allesamt von Celtic-Schlussmann Fraser Forster vereitelt wurden. Celtic kam selten zu Entlastungsangriffen, einzig ein Kopfball von Kristoffer Ajer (25.) sorgte für etwas Gefahr vor dem Tor der Rangers. 

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Morelos scheitert per Elfmeter

Nach der Pause war es zunächst wieder Morelos, der das Celtic-Tor aus spitzem Winkel nur um wenige Zentimeter verfehlte (51.). Dann traf Jullien aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Hoops (60.). Wenig später wusste sich Celtics Jeremie Frimpong nur mit einer Notbremse zu helfen. Schiedsrichter William Collum zeigte dem 18-Jährigen die Rote Karte und entschied auf Strafstoß für die Rangers. Morelos scheiterte aber am starken Forster im Celtic-Kasten (64.).

In der Endphase setzte die Mannschaft von Teammanager Steven Gerrard in Überzahl alles auf eine Karte, Celtic brachte den knappen Vorsprung aber mit Glück und Geschick über die Zeit.