Nach Skandal-Spiel: Grasshopper-Präsident spricht von Erpressung durch Chaoten, Fans der Grasshopper Zürich fordern die Trikots der Spieler
Nach Skandal-Spiel: Grasshopper-Präsident spricht von Erpressung durch Chaoten, Fans der Grasshopper Zürich fordern die Trikots der Spieler © dpa Picture-Alliance
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Der Schweizer Rekordmeister Grasshopper Zürich muss erstmals seit 70 Jahren in die Zweite Liga absteigen. Fans sorgen in der Partie in Luzern für einen Skandal.

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Der Abstieg des Schweizer Rekordmeisters Grasshopper Club Zürich aus der Super League ist besiegelt - und wurde von einem Skandal begleitet.

Fans provozierten beim Stand von 0:4 (0:2) im Auswärtsspiel beim FC Luzern einen Spielabbruch.

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Unmittelbar nach dem vierten Treffer der Gastgeber kam es Schweizer Medienberichte zufolge zu massiven Ausschreitungen im Gästeblock. Einige aufgebrachte Anhänger versuchten den Platz zu stürmen.

Fans fordern: Spieler sollen Trikots ablegen

Schlichtungsversuche von Torhüter Heinz Lindner und Präsident Stephan Rietiker scheiterten zunächst.

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Die Anhänger bedrohten die Spieler und forderten sie laut Blick dazu auf, die Trikots demonstrativ vor der Kurve abzulegen. Einige GC-Profis kamen der Forderung nach. Anschließend entspannte sich die Situation zwar leicht, das Spiel wurde aber nicht mehr angepfiffen.

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Es ist davon auszugehen, dass die Partie gegen die Grasshopper gewertet wird. Drei Spieltage vor Schluss trennen das Tabellenschlusslicht zwölf Punkte vom Relegationsplatz. Damit muss GC erstmals seit 70 Jahren den Gang in die Zweitklassigkeit antreten.