Gianni Infantino ist seit 2016 Präsident der FIFA
Gianni Infantino ist seit 2016 Präsident der FIFA © Getty Images
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Gianni Infantino hält weiter an seinem Bestreben fest, die WM 2022 mit 48 Mannschaften auszuspielen. Bis dahin sei allerdings noch Einiges zu regeln.

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Weltverbands-Boss Gianni Infantino (Schweiz) sieht sich bei seinen Bemühungen um eine Austragung schon der Fußball-WM 2022 in Katar mit 48 statt bisher 32 Mannschaft auf einem guten Weg.

"Ich bin optimistisch", sagte der Präsident des Weltverbandes FIFA nach dem dritten "Executive Football Summit" in Istanbul. 

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Mit Blick auf die politisch angespannte Situation in der Golf-Region allerdings wollte Infantino die Chancen auf eine Vorziehung der ursprünglich erst für 2026 geplanten WM-Vergrößerung nicht als glänzend darstellen. "Ich muss ehrlich sein: Es ist nicht leicht. Aber Fußball kann manchmal Wunder bewirken", sagte der FIFA-Chef zur Möglichkeit der Beteiligung von katarischen Nachbarstaaten an der WM-Gastgeberrolle nach Gesprächen mit Vertretern von rund 50 Mitgliedsverbänden am Bosporus.

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Infantino, der zu Jahresbeginn nach dem zweiten Regional-Gipfel in Marrakesch bereits von einer "Mehrheit" für seine WM-Expansionspläne gesprochen hatte, strebt für die nächste Sitzung des FIFA-Councils Mitte März in Miami eine Entscheidung in der Frage nach der Zahl der Teilnehmer am WM-Turnier in drei Jahren an. Katar bereitet sich momentan auf eine Endrunde im ursprünglichen Format mit 32 Teams vor. Die WM-Macher in dem Wüstenstaat betonen zudem seit längerer Zeit, dass eine Vergrößerung des Starterfeldes ohne ihre Zustimmung nicht erfolgen könne.