Javier Tebas kritisiert die Berufung von al-Khelaifi in das UEFA-Exekutivkomitee
Javier Tebas kritisiert die Berufung von al-Khelaifi in das UEFA-Exekutivkomitee © Getty Images
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Spaniens Ligaboss Javier Tebas hat die Berufung von PSG-Präsident Nasser al-Khelaifi ins Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) scharf kritisiert.

"Seine Nominierung muss abgelehnt werden, weil sie alle Regeln der 'Good Governance' verletzt", sagte der 56-Jährige: "Nicht nur, wegen der Untersuchung in Sachen Financial Fair Play, sondern auch, weil er Präsident von beIN Sports ist - einem der wichtigsten UEFA-Rechteinhaber."

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Al-Khelaifi war am Mittwoch von der einflussreichen europäischen Klubvereinigung ECA ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt worden. Insgesamt stehen dem Verbund dort zwei Sitze zu, einen besetzt ECA-Boss Andrea Agnelli. Der UEFA-Kongress am 7. Februar in Rom muss der Berufung al-Khelaifis allerdings noch zustimmen.

PSG wegen Financial Fair Play am Pranger

Der französische Meister Paris St. Germain steht wegen möglichen Verstößen gegen das Financial Fair Play seit Monaten unter Beobachtung der UEFA. Dem Klub der deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer könnte sogar der Ausschluss aus dem Europapokal drohen.

Zudem wird al-Khelaifi vorgeworfen, im Jahr 2017 in eine Bestechungsaffäre um den früheren FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke verwickelt gewesen zu sein. 

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