Der Kader von Piacenza gegen Cuneo war überschaubar bestückt © SPORT1
Lesedauer: 2 Minuten

Das Skandalspiel zwischen Pro Piacenza und Cuneo hat für ein Team harte Konsequenzen. Der Drittligist wird nach der 0:20-Pleite aus der Serie C ausgeschlossen.

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In Italiens 3. Liga hat der italienische Drittligist Pro Piacenza mit einem absurden Auftritt für einen handfesten Skandal gesorgt - und muss nun die Konsequenzen dafür tragen.

Die Norditaliener, die am Sonntag mit einer Jugendmannschaft bei AC Cuneo angetreten waren und mit 0:20 verloren hatten, wurden aus der Serie C-Meisterschaft ausgeschlossen.

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Dies beschloss ein Sportrichter am Montag.

Zusätzlich wurde der Verein mit einer Strafe in Höhe von 20.000 Euro belegt.

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Piacenza schon mehrfach auffällig

Hintergrund für Piacenzas fragwürdige Aufstellung ist ein bereits mehrere Wochen andauernder Streik seiner Profis wegen seit Monaten ausstehender Gehaltszahlungen.

Weil bereits Piacenzas drei vorherige Begegnungen wegen des Ausstands ausgefallen waren, beorderte die Vereinsführung die Talente des Klubs nach Cuneo.

Zudem ernannte der Klub den erst 19 Jahre alten Kapitän für die Begegnung zum Trainer, um den für den Fall eines weiteren Spielausfalls drohenden Ausschluss aus dem Spielbetrieb zu verhindern.

Verstärkung in Form eines achten Akteurs erreichte die dezimierte Ersatztruppe dann immerhin noch. Allerdings erst, als die Partie bereits angepfiffen war. Denn der Spieler hatte seinen Ausweis vergessen und verspätetet sich deswegen erheblich.

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Kurioser Halbzeitstand bei Skandalspiel

Die Begegnung war aber auch mit acht Spielern eine reine Farce. Nach nur zehn Minuten führte die Heimmannschaft bereits mit 4:0, zur Pause stand es 16:0 für Cuneo.

Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber dann offenbar aus Mitleid etwas ruhiger angehen, am Ende siegte der AC Cuneo deshalb "nur" mit 20:0.   

Piacenzas unwürdiger Auftritt sorgte umgehend für Kritik. "Eine derartige Farce werden wir nie wieder erdulden", sagte Verbandspräsident Gabriele Gravina und sprach weiter von einer "Beleidigung für den Sport".