FC Bayern: Die Wackelkandidaten im Kader
Bei James Rodriguez ist noch nicht geklärt, ob er auch kommende Saison für den FC Bayern spielt © Getty Images
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Kolumbiens neuer Nationaltrainer sorgt sich um die Spielpraxis seines Superstars. Er weiß aber auch, dass Topspieler in Topklubs manchmal zurückstecken müssen.

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Nach seinem Dienstantritt als Nationaltrainer hat Carlos Queiroz den Druck auf Kolumbiens Superstar James Rodriguez erhöht. 

"Ich werde mit James reden müssen. Für einen Spieler seines Kalibers muss er so viel wie möglich spielen, das ist sehr wichtig", sagte der Coach bei seiner Antritts-Pressekonferenz. 

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Queiroz und Kolumbien treibt die Sorge um, dass die Seleccion bei der Copa America 2019 in Brasilien eine entscheidende Schwächung erleiden könnte, wenn James nicht über ausreichend Spielpraxis und Wettkampfhärte verfügt. 

James bei Bayern nicht immer erste Wahl

Beim FC Bayern war der Mittelfeld-Regisseur zuletzt verletzungsbedingt lange ausgefallen und nach seiner Rückkehr für Trainer Niko Kovac nicht immer erste Wahl gewesen. 

Doch Queiroz, selbst ein Vereinstrainer bei Real Madrid, weiß um die Schwierigkeiten für Topspieler bei Topklubs. 

"Wenn du die Chance hast, für Real, Manchester United oder Bayern zu spielen, müssen Spieler manchmal Opfer bringen", sagte er. 

Opfer bringen heißt in dem Fall, sich auch ab und an mal auf die Bank zu setzen. Da James sich dort zuletzt häufiger wiederfand, gilt es noch nicht als sicher, dass ihn der FC Bayern am Ende der Saison auch tatsächlich fest verpflichtet. 

Noch ist der 27-Jährige von Real Madrid ausgeliehen, die Münchner könnten im Sommer eine Kaufoption ziehen und den Spieler für 42 Millionen Euro fest verpflichten.