Die griechischen Schiedsrichter haben ihren Streik beendet
Die griechischen Schiedsrichter haben ihren Streik beendet © Getty Images
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Der Streik der Schiedsrichter im griechischen Fußball ist vorbei. Die Referees erhalten vom Verband Garantien für die eigene Sicherheit.

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Die griechischen Schiedsrichter haben den seit Mitte Dezember andauernden Streik wegen eines tätlichen Angriffs auf einen Kollegen beendet. Das teilte der nationale Schiedsrichter-Verband am Freitag mit. Nachdem zwei Spieltage der Superliga verschoben werden mussten, soll die kommende Pokalrunde (8. Januar) sowie der Ligabetrieb (12. Januar) wie gewohnt stattfinden. 

Bei einem Treffen mit Regierungsvertretern, dem griechischen Fußballverband sowie der Liga hatten die Schiedsrichtervertreter Garantien in Bezug auf die eigene Sicherheit erhalten.

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Thanasis Tzilos war in seiner Heimatstadt Larissa von vier vermummten Personen attackiert und verletzt worden, Verletzungen am Kopf und an den Beinen mussten im Krankenhaus genäht werden. Zuletzt hatte der Referee am 9. Dezember die Partie zwischen AO Xanthi und Olympiakos Piräus (1:1) geleitet.

Der griechische Fußball kämpft seit Jahren mit gewalttätigen Fans. Nach Informationen der Website www-sport24.gr wurden in Griechenland seit 2009 insgesamt 33 Schiedsrichter beleidigt oder bedroht.