FBL-ASIA-2019-VIE-JPN
FBL-ASIA-2019-VIE-JPN © Getty Images
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Japan besiegt Vietnam und zieht ins Halbfinale des Asien-Cups ein, auch dank des Videobeweises. Marcello Lippi scheitert mit China.

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Japans Nationalmannschaft ist ins Halbfinale des Asien-Cups in den Vereinigten Arabischen Emiraten eingezogen.

Der Rekordgewinner besiegte Überraschungsteam Vietnam in Dubai 1:0 (0:0). In der Runde der letzten Vier bekommen es die Japaner am Montag (15.00 Uhr/MEZ) mit Iran zu tun. Die Iraner setzten sich am Donnerstag in Abu Dhabi 3:0 (2:0) gegen China mit Startrainer Marcello Lippi durch.

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Elfmeter nach Videobeweis

Ritsu Doan vom niederländischen Erstligisten FC Groningen erzielte per Foulelfmeter (57.) das Siegtor für Japan um die Bundesliga-Profis Genki Haraguchi (Hannover 96) und Yuya Osako (Werder Bremen). Schiedsrichter Mohammed Abdulla Hassan Mohamed (VAE) hatte nach einem Foul an Doan zunächst weiterspielen lassen, ehe der Videoschiedsrichter (VAR) eingriff.

Das Viertelfinale ist die erste Runde der Asien-Meisterschaft, bei der ein VAR-Einsatz möglich ist.

Haraguchi stand bei Japan in der Startelf und wurde nach 78 Minuten ausgewechselt, Osako kam in der 72. Minute aufs Feld. Japan hatte den Pokal bereits in den Jahren 1992, 2000, 2004 und 2011 gewonnen.

Queiroz besiegt Lippi

Für Iran waren Mehdi Taremi (18.), Sardar Azmoun (38.) und Karim Ansarifard (90.) erfolgreich. Irans Coach Carlos Queiroz, einst unter anderem für Real Madrid verantwortlich, gewann damit das Duell der Toptrainer gegen 2006er-Weltmeister Lippi. Iran und China hatten zuletzt 2004 die Runde der letzten Vier erreicht.

In den Viertelfinals am Freitag stehen sich Südkorea und Katar sowie Titelverteidiger Australien und Gastgeber Vereinigte Arabische Emirate gegenüber.