Im Bereich der Gehälter durchbricht der FC Barcelona eine Schallmauer. Real Madrid folgt dahinter. Der FC Bayern liegen nicht unter den ersten zehn Plätzen.

von Sportinformationsdienst

Der spanische Renommierklub FC Barcelona hat im Bereich der Gehälter eine Schallmauer durchbrochen.

Wie aus der neuesten Global Sports Salary Survey (GSSS) hervorgeht, zahlen die Katalanen ihren Spielern ein durchschnittliches Jahresgehalt in Höhe von 10,45 Millionen Pfund, umgerechnet rund 11,82 Millionen Euro.

Damit ist der FC Barcelona der erste Klub, der für seine Spieler im Kader im Schnitt mehr als zehn Millionen Pfund Gehalt pro Jahr ausgibt.

Real liegt Barca auf den Fersen

Hinter Barcelona belegt Erzrivale Real Madrid mit durchschnittlichen Gehaltsausgaben in Höhe von 9,14 Millionen Euro den zweiten Platz.

Der deutsche Rekordmeister Bayern München kommt mit 7,18 Millionen Euro auf den 15. Platz in der Liste.

Unter den Fußballklubs rangieren die Münchner auf Rang fünf. Vor allem Teams aus nordamerikanischen Profi-Sportarten liegen im Gesamtranking vor den Bayern.

Verlängerung mit Messi gibt Ausschlag

Ausschlaggebend für die Summen waren die Vertragsverlängerung mit dem fünfmaligen Weltfußballer Lionel Messi, der sein Arbeitspapier im vergangenen Jahr bis 2021 ausgedehnt hatte, sowie mit Sergi Roberto, Sergio Busquets und Samuel Umtiti.

Auch die Neuzugänge um Philippe Coutinho dürften ihren Anteil an den steigenden Ausgaben haben. Stammkeeper bei den Katalanen ist Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen. 

Die Umfrage wertete insgesamt 349 Teams aus 13 Ländern in acht Sportarten aus und bezog sich auf Informationen unter anderem von Verbänden, Klubs oder Spielern. 

Jetzt die SPORT1-App herunterladen! ©