Nach seiner schwachen Leistung gegen Polen gehen die Medien und italienische Ex-Größen hart mit Mario Balotelli ins Gericht. Der Nationaltrainer verteidigt ihn.

von Sportinformationsdienst

Italiens einstiger EM-Held Mario Balotelli steht auf dem Apennin erneut in der Kritik. Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen Polen (1:1) am vergangenen Freitag gab es zahlreiche negative Kommentare über den Angreifer von OGC Nizza

Ex-Nationaltrainer Arrigo Sacchi warf Balotelli vor, sich nicht in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

"Fußball ist ein Teamsport. Intelligenz zählt mehr als gute Füße. Man muss intelligente Spieler einsetzen, die freigiebig, leidenschaftlich und professionell sind", äußerte Sacchi in Anspielung auf Balotelli. Medien warfen dem 28 Jahre alten Angreifer vor, an Gewicht zugenommen zu haben.

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Ex-Weltmeister Marco Tardelli kritisierte ebenfalls Balotelli. "Ich bin ein großer Fan von ihm, aber er hat mich wütend gemacht. Wenn er Probleme mit seiner Gesundheit hat, muss er einfach pausieren", sagte Tardelli. 

Mancini stärkt Balotelli den Rücken

Rückendeckung erhielt der Stürmer, der bei der EURO 2012 in Polen und der Ukraine Deutschland mit einem Doppelpack im Halbfinale im Alleingang aus dem Wettbewerb geworfen hatte, von Nationaltrainer Roberto Mancini.

Dieser erklärte, dass Balotelli mit muskulären Problemen zu kämpfen gehabt habe. Deshalb habe dieser sein komplettes Potenzial gegen Polen nicht abrufen können. 

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