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Nachdem Spieler verschmutztes Wasser getrunken hatten, wurde ein Spiel im Irak abgesagt © Getty Images

Nachdem Genuss von verschmutztem Wasser müssen zehn Spieler des irakischen Vereins Al-Hussein ins Krankenhaus. Das Spiel gegen Naft Al-Junoob wird abgesagt.

Der irakische Fußball-Erstligist Al-Hussein hat aufgrund einer Wasserkrise in Basra den Saisonstart verpasst.

Zehn Spieler des Teams aus der Hauptstadt Bagdad sind nach dem Genuss von verschmutztem Wasser ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Gastspiel bei Naft Al-Junoob in der irakischen Premier League musste daher abgesagt werden.

Bei Protesten im ölreichen Basra wegen der schlechten Qualität des Wassers waren zwölf Personen getötet worden. Wie das Provinzialkonzil für Menschenrechte mitteilte, sind seit Mitte August insgesamt 60.000 Menschen aufgrund der Krise in Krankenhäuser eingeliefert worden.