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Gremio Porto Alegre krönt sich zum König der südamerikanischen Vereine. Bei den Brasilianern tragen gleich mehrere Ex-Bundesligaspieler zum Titelgewinn bei.

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Mit einem ehemaligen Bundesliga-Trio hat Gremio Porto Alegre zum dritten Mal Südamerikas wichtigste Klubtrophäe gewonnen.

Im Finale der Copa Libertadores, Gegenstück der europäischen Champions League, setzte sich der brasilianische Erstligist nach dem 1:0 im Hinspiel auch in Argentinien bei CA Lanus mit 2:1 (2:0) durch. Der frühere Kölner Abwehrspieler Geromel reckte als Kapitän den Pokal als Erster in die Höhe.

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Während der Ex-Berliner und -Wolfsburger Cicero im Hinspiel mit seinem Tor schon den Grundstein gelegt hatte, sorgten Fernandinho (27.) nach einem spektakulären Solo aus der eigenen Hälfte sowie Olympiasieger Luan (42.) mit ihren Treffern bereits vor der Pause im Vorort von Buenos Aires für die Vorentscheidung.

Lanus schöpfte nach dem Anschlusstreffer durch Jose Sand (72./Foulelfmeter) noch einmal Hoffnung, konnte aber nicht mehr für die Wende sorgen.

Ex-BVB-Star Barrios sechs Mal erfolgreich

Der ehemalige BVB-Stürmer Lucas Barrios ging zwar in den Finals persönlich leer aus, erzielte im Wettbewerb aber immerhin sechs Tore für Gremio.

Der Traditionsklub aus dem Süden Brasiliens hatte zuvor bereits 1983 und 1995 die Copa Libertadores gewonnen. Beim ersten Erfolg war auch Coach Renato Portaluppi dabei, der damit als erster Brasilianer als Trainer und Spieler triumphierte.

Der heute 55-Jährige führte zudem Gremio vor 34 Jahren mit zwei Toren zum Titel im Weltpokal-Finale beim 2:1 über den Bundesligisten und damaligen Europacup-Sieger Hamburger SV.