Iker Casillas
Iker Casillas © Getty Images
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Die Torwart-Ikone verliert seinen Stammplatz bei Porto. Der Trainer rechnet mit seinen Trainingsleistungen ab. Soll der teure Casillas entsorgt werden?

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Selbst Gegner RB Leipzig wird sich verwundert die Augen gerieben haben, als der FC Porto vor kurzem ohne Iker Casillas zum Champions-League-Duell antrat.

Die spanische Torwart-Ikone fand sich völlig überraschend auf der Bank wieder. Nun muss der 36-Jährige die nächste Demütigung ertragen: Casillas ist seinen Status als Nummer eins los. 

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Trainer Sérgio Conceição erklärt die Personalentscheidung mit Eindrücken aus dem Training: "Ich kann meine Augen nicht vor 14 Tagen schwachem Training verschließen", sagte er, "vor der Mannschaft kann ich das nicht rechtfertigen, wenn Casillas dann trotzdem spielt". 

So klingt die Entmachtung eines früheren Welttorhüters. Die spanische Zeitung El Pais  vermutet andere Beweggründe hinter der Degradierung. Demnach wolle der Klub den teuren Casillas, der fünf Millionen Euro jährlich verdienen soll, loswerden. 

Diesem Urteil tritt Conceição jedoch entgegen: "Es sind keine disziplinarischen Gründe. Iker hat auch weiterhin eine gute Beziehung zum Team und dem Klub. Der Grund sind die Trainingsleistungen", sagte er dem Magazin Record