Hockey
Ehemalige Bundestrainer hatten zuletzt Kritik am Deutschen Hockey-Bund geübt © Getty Images
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Remo Laschet zieht Konsequenzen aus der massiven Kritik ehemaliger Bundestrainer: Der Vizepräsident des Deutschen Hockey-Bundes kündigt seinen Rückzug an.

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Nach der Kritik von vier ehemaligen Bundestrainern an der Führungsstruktur im Deutschen Hockey-Bund (DHB) hat Vizepräsident Remo Laschet seinen Rückzug angekündigt.

"Um den Eindruck zu vermeiden, dass es hier um meine Person geht oder um irgendwelche Verquickungen, werde ich auf dem Bundestag als Vizepräsident nicht wieder kandidieren", sagte Laschet dem Deutschlandfunk.

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Die früheren Bundestrainer Peter Lemmen, Jamilon Mülders, Bernhard Peters und Markus Weise hatten in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) geschrieben, dass im DHB "komplexe Probleme" momentan "auf die Schultern zu weniger Mitstreiter abgeladen" würden.

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Laschet kann Kritik verstehen

Beispielhaft war Laschet genannt worden. Der für Finanzen und Recht zuständige Vizepräsident hatte im Sommer die Aufgaben des früheren Marketing-Direktors Jan Fischer kommissarisch übernommen.

Grundsätzlich kann Laschet Kritik am DHB-Aufbau verstehen. Es gebe "auf allen Ebenen einen ganz großen Bedarf an strukturellen Veränderungen" und zu viele Aufgaben für zu wenige Leute. Vor allem deshalb, weil der Verband zu wenig Geld für Hauptamtliche habe.