Uhlenhorst Mülheim kassiert im Viertelfinale eine bittere Pleite
Uhlenhorst Mülheim kassiert im Viertelfinale eine bittere Pleite © Imago

Uhlenhorst Mühlheim macht zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Runde der letzten Acht in der Euro Hockey League klar. Der Mannheimer HC scheitert dagegen.

Der deutsche Feldhockey-Rekordmeister Uhlenhorst Mülheim steht als einziger deutscher Klub im Viertelfinale der Euro Hockey League (EHL). In Rotterdam gewannen die Mülheimer 3:0 (1:0) gegen Racing Club de France aus Paris und erreichten zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Runde der letzten Acht.

Der deutsche Meister Mannheimer HC unterlag im Achtelfinale dagegen auf dramatische Weise dem Gastgeber HC Rotterdam mit 4:5 im Penaltyschießen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 4:4 (4:0) gestanden. Rotterdam ist nun nächster Gegner der Mülheimer. Titelverteidiger Rot-Weiss Köln war am Freitag durch ein 0:1 (0:1) gegen den niederländischen Klub SV Kampong ausgeschieden.

Ausgleich kurz vor Schluss

Mannheim führte im mit 6500 Zuschauern ausverkauften Stadion durch Treffer von Timm Haase (11.) und Lucas Vila (25.) bereits mit 4:0, in der EHL zählen in dieser Saison Tore aus dem Feld doppelt, Tore nach Strafecken werden einfach gewertet. Erst in der Schlussminute glichen die Niederländer durch Sjoerd Gerretsen aus und hatten im Penaltyschießen das bessere Ende für sich. "Wir hatten genügend Chancen, um dieses Spiel zu gewinnen", sagte Mannheims Trainer Michael McCann: "Gegen Ende der Spielzeit waren wir mental ein wenig müde."

Für Uhlenhorst waren Lukas Windfeder nach einer Strafecke (14.) und Gabriel Ho-Garcia (44.) erfolgreich. "Das ist ein schöner Erfolg. Wir hatten massig Chancen. Wichtig war für uns, hier zu gewinnen. Wir müssen unsere Chancen besser verwerten", sagte Kapitän Thilo Stralkowski.