Die deutschen Herren verpassen in einem Finalkrimi der Heim-WM die Krönung. Österreich rettet sich durch ein Last-Minute-Tor ins Penaltyschießen und bleibt dort eiskalt.

Die deutschen Hockey-Teams haben bei der Hallen-WM in Berlin das erhoffte Doppelgold für Deutschland verpasst.

Knapp 100 Minuten nach dem Titelgewinn der Frauen durch ein 2:1 (0:0) gegen die Niederlande musste sich das Männer-Team in einem dramatischen Finale gegen Europameister Österreich mit 2:3 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Nach 40 Minuten hatte es 3:3 (2:1) gestanden.

"Wenn du nicht mit dem Titel nach Hause gehst, ist es einfach nur scheiße", sagte Christopher Rühr völlig frustriert bei SPORT1: "Da ist nichts positiv."

Auch die Tore von Kapitän Martin Häner (6.), Martin Zwicker (8.) und Torjäger Christopher Rühr (26.) mit seinem 19. Turniertreffer in der regulären Spielzeit reichten für die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) nicht zum vierten Sieg bei der insgesamt fünften Hallen-WM.

Österreich dreht Spiel

Dominic Uher (9.) und Michael Körper (33. und 39.), der auch den entscheidenden Penalty verwandelte, drehten die Partie zugunsten der Österreicher, die sich erstmals den Titel bei Hallen-Weltmeisterschaften sicherten. 

Bei den Frauen ist nun auch Deutschland mit nun drei Titeln der alleinige Rekordhalter vor dem unterlegenen Finalgegner Niederlande (2). Im Endspiel drehten Nike Lorenz (29./Siebenmeter) und Anne Schröder (32.) die Partie nach einem 0:1-Rückstand nach einer umstrittenen Strafecke durch Lieke van Wijk (26.).

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