Belarus und Russland trennen sich 32:32
Belarus und Russland trennen sich 32:32 © AFP/SID/TOBIAS SCHWARZ
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Ex-Weltmeister Russland hat bei der Handball-WM in Ägypten einen Auftaktsieg verpasst.

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Ex-Weltmeister Russland hat bei der Handball-WM in Ägypten einen Auftaktsieg verpasst. Das Team, das aufgrund des Doping-Urteils des Sportgerichtshofes CAS nur unter dem Namen "RHF" (Russian Handball Federation) antreten darf, kam gegen Belarus in der Gruppe H nicht über ein 32:32 (15:15) hinaus. Laut Urteil müssen russische Athleten bei sportlichen Großveranstaltungen auf die Landesflagge, die Hymne sowie das Wappen verzichten.  

Die Handballer, die von Ex-Füchse-Trainer Velimir Petkovic betreut werden, sind die erste russische Nationalmannschaft, die seit dem CAS-Urteil bei einem sportlichen Großevent antritt.

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In der Gruppe H spielen neben den Russen und Belarus noch Slowenien und Südkorea. Deutschland trifft in der Gruppe A am Freitag (18.00 Uhr) auf Uruguay, es folgen Begegnungen mit Kap Verde am Sonntag (18.00 Uhr) und Ungarn am Dienstag (20.30 Uhr).

In den vergangenen Tagen war von verschiedenen Seiten Kritik an der "Blase" in Ägypten laut geworden, nachdem die USA und Tschechien aufgrund zu vieler Corona-Fälle kurzfristig hatten absagen müssen. Die Schweiz und Nordmazedonien sind als Nachrücker angereist.

Das deutsche Team hatte "Optimierungen" bei den Hygienemaßnahmen angemahnt, im Teamhotel in Gizeh gebe es Verbesserungspotenzial. Im Vorfeld hatten Patrick Wiencek, Hendrik Pekeler, Finn Lemke und Steffen Weinhold ihre Teilnahme wegen der Corona-Pandemie abgesagt.