Seit 2014 Kapitän der Nationalmannschaft: Uwe Gensheimer
Seit 2014 Kapitän der Nationalmannschaft: Uwe Gensheimer © AFP/POOL/SID/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
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Uwe Gensheimer spürt trotz der an ihm geäußerten Kritik weiterhin Vertrauen in seine  Rolle als Kapitän der deutschen Handballer.

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Neue Hauptstadt Ägyptens (SID) - Uwe Gensheimer spürt trotz der an ihm geäußerten Kritik weiterhin Vertrauen in seine  Rolle als Kapitän der deutschen Handballer. "Ich weiß, dass ich besser spielen kann", sagte der Linksaußen im ZDF zu seinen insgesamt durchwachsenen WM-Auftritten in Ägypten und ergänzte: "Nichtsdestotrotz glaube ich, dass ich nach wie vor noch den Rückhalt der Mannschaft habe."

Gensheimer hat bei der WM nur selten seine Fähigkeiten zeigen können und dafür viel Kritik geerntet. So hatte unter anderem 2007-Weltmeister Markus Baur der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten gesagt: "Vielleicht ist es zu viel für ihn: ein wichtiger Spieler zu sein und Kapitän der Mannschaft. Seine Körpersprache erstaunt mich."

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"Ich weiß nicht, ob das auch der Vereinszugehörigkeit geschuldet ist. Missgunst und Neid sind manchmal schon etwas da, habe ich das Gefühl", sagte DHB-Anführer Gensheimer, der in der Bundesliga für die Rhein-Neckar Löwen spielt, am ZDF-Mikrofon. Zuvor hatten der 34-Jährige und das DHB-Team trotz eines 31:24-Sieges gegen Brasilien den anvisierten Einzug ins WM-Viertelfinale vorzeitig verpasst.

Gensheimer ist seit 2014 Kapitän der deutschen Mannschaft und bestreitet in Ägypten sein siebtes Turnier als Kapitän des Teams. In 194 Länderspielen kommt er auf knapp 1000 Tore, allerdings gelang ihm der ganz große Wurf mit der Nationalmannschaft bislang nicht. Beim EM-Titel 2016 fehlte Gensheimer verletzt.