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Henning Fritz hat den deutschen Torhüter Andreas Wolff trotz dessen bislang schwacher Leistungen bei der Handball-WM in Ägypten in Schutz genommen.

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Der frühere Handball-Weltmeister Henning Fritz hat den deutschen Torhüter Andreas Wolff trotz dessen bislang schwacher WM-Leistungen in Schutz genommen.

"Die gehaltenen Bälle und Quoten waren nicht gut, aber es ist immer ein Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart", sagte Ex-Keeper Fritz dem SID. "Wir haben gehofft, dass schnellstmöglich eine Harmonie zwischen den Keepern und dem neuen Innenblock entsteht, das ist in der Kürze der Zeit aber kaum möglich."

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Die Kritik, die nach den bisherigen zwei Auftritten in Ägypten auf Wolff einprasselt, müsse der Keeper aber dennoch aushalten: "Er hat vor Turnierbeginn die Erwartungshaltung mit seinen Aussagen sehr hoch gesetzt. Wenn er die Erwartungen nicht erfüllt, dann muss er mit der Kritik leben. Das ist das Geschäft, dem muss Andi Wolff sich stellen, was er auch tun wird", sagte Fritz.

Beim 28:32 gegen Spanien am Donnerstag hielt Wolff, den Bundestrainer Alfred Gislason kurz vor der WM zu seiner Nummer "1A" auserkoren hatte, gerade einmal 4 von 18 Bällen (22 Prozent) - der DHB-Coach nahm den Europameister von 2016 kurz vor der Pause vom Feld.

Beim Vorrundenabschluss gegen Ungarn (28:29) hatte der Schlussmann vom polnischen Spitzenklub Kielce nur 2 von 15 Bällen pariert (13 Prozent), beim WM-Auftakt gegen Uruguay (43:14) saß er draußen. 

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Deutschland kann das WM-Viertelfinale vor den verbleibenden Hauptrunden-Partien am Samstag (20.30 Uhr) gegen Brasilien sowie am Montag (20.30 Uhr) gegen Polen nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. 

Für Fritz steht das Turnier angesichts der vielen WM-Absagen beim DHB-Team aber unter einem besonderen Stern. Er sehe die bisherigen Auftritt trotz der zwei Niederlagen "sehr, sehr positiv" und ergänzte: "Wenn wir die verbleibenden Spiele gewinnen und nicht weiterkommen, war es trotzdem ein erfolgreiches Turnier", sagte der 46-Jährige.