Für Alfred Gislason ist die WM das erste große Turnier als Handball-Bundestrainer
Alfred Gislason muss mit einem veränderten Kader klar kommen © Imago
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Handball-Bundestrainer Alfred Gislason erwartet in seinem Team für die Weltmeisterschaft keine weiteren Absagen mehr aus familiären Gründen.

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Handball-Bundestrainer Alfred Gislason erwartet in seinem Team für die Weltmeisterschaft keine weiteren Absagen mehr aus familiären Gründen.

"Wir hatten mit allen Spielern im Herbst ein Meeting. Diejenigen, die jetzt abgesagt haben, hatten schon damals Bedenken", sagte der 61-Jährige der Bild am Sonntag: "Alle anderen haben gesagt, dass sie dabei sind, wenn sie nominiert werden. Ich gehe also davon aus, dass es so bleibt." (Kommentar: Die WM muss verschoben werden)

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In Patrick Wiencek, Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold und Finn Lemke hatten vier gestandene Nationalspieler ihren Verzicht auf die Teilnahme an der WM in Ägypten (13. bis 31. Januar 2021) erklärt. Gislason habe "Verständnis" für die Entscheidung und hege "keinen Groll".

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Gislason: Absagen sportlich "extrem hart"

Sportlich hat dies aber sehr wohl Auswirkungen für den Trainer: "Das ist extrem hart. Mir bricht der Innenblock komplett weg, oder zumindest so gut wie. Es wird schwierig, in der Kürze der Zeit etwas Neues einzustudieren, aber wir werden es trotzdem machen und schaffen."

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Sein Team fliege "sicher nicht als Favorit nach Ägypten", meinte Gislason: "Niemand wird sagen können, eine Medaille muss drin sein. Wir fliegen mit allem hin, was uns zur Verfügung steht, und werden das Bestmögliche für Deutschland rausholen."

Gislason: WM wichtig

Sorgen bezüglich der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus macht sich der frühere Erfolgstrainer des THW Kiel und des SC Magdeburg nicht: "Wir müssen es den Ägyptern einfach zutrauen, dass sie das schaffen. Für uns als Sportart ist es wichtig, im Geschäft zu bleiben, in der Öffentlichkeit zu bleiben und unseren tollen Sport zu zeigen."

Gislason will seinen WM-Kader am 3. Januar zusammenziehen. Es folgen am 6. und 9. Januar EM-Qualifikationsspiele gegen Österreich. Am 12. Januar will die Mannschaft nach Kairo fliegen. Deutschland trifft in Gruppe A auf Uruguay (15. Januar), Kap Verde (17. Januar) und Ungarn (19. Januar).