Filip Jicha fordert eine Verschiebung der WM
Filip Jicha fordert eine Verschiebung der WM © Imago
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München - Kiel-Trainer Filip Jicha ist gegen eine Austragung der WM im Januar in Ägypten. Der 38-Jährige fordert eine Verschiebung nach dem Vorbild von Olympia.

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Filip Jicha hat sich erstmals öffentlich gegen die Austragung der WM im Januar in Ägypten ausgesprochen.

Geht es nach dem Trainer des THW Kiel, dann sollte die WM nach dem Vorbild von Olympia um ein Jahr nach hinten verschoben werden.

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In den Kieler Nachrichten erklärte Jicha: "Ja, eine Handball-WM in Ägypten wäre sicher eine Riesensache. Aber bitte ein Jahr später! Eine Verschiebung um ein Jahr nach dem Vorbild der Olympischen Spiele wäre die optimale Lösung."

Jicha hält Verschiebung für unwahrscheinlich

Jicha verstehe zwar die Argumentation der Befürworter, wonach der Handball Großereignisse wie die WM brauche, merkte aber auch an: "Wie soll ich meinem Sohn erklären, dass er sich nicht mit Freunden treffen und Handball spielen darf, und dann reisen wir zum Handballspielen quer durch Europa?"

Es gelte dahingehend die richtige Balance zu finden.

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Dass es tatsächlich zu einer Verschiebung kommt, glaubt der 38-Jährige jedoch nicht. "Für wahrscheinlich halte ich persönlich eine Verschiebung leider nicht."

WM für Januar geplant

Geplant ist die WM für den Zeitraum vom 14. bis 31. Januar. 2021 nehmen erstmals 32 Mannschaften an dem Turnier teil.

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Gespielt wird an vier Standorten. Deutschland befindet sich gemeinsam mit Ungarn, Uruguay und Neuling Kap Verde in Gruppe A.