Johannes Bitter bringt eine Verschiebung der Handball-WM ins Gespräch
Johannes Bitter bringt eine Verschiebung der Handball-WM ins Gespräch © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Hamburg - Johannes Bitter bringt eine Verschiebung der Handball-WM ins Gespräch. Laut dem Nationaltorhüter könnten die Ligen so ihre verlorene Zeit aufholen.

Anzeige

Nationaltorhüter Johannes Bitter (37) hat im Zuge der Coronakrise eine Verschiebung der Handball-WM 2021 in Ägypten (14. bis 31. Januar) ins Gespräch gebracht, um etwa der Bundesliga mehr Spielraum für die Durchführung der kommenden Saison zu geben.

"Die Ligen sind die Basis und die Heimat des Handballs. Die Nationalmannschaft ist zwar das Gesicht in Deutschland und in jeder Nation, trotzdem muss man die Ligen unterstützen", sagte Bitter dem SID. Wenn die Ligen "wegbrechen, funktioniert der Rest auch nicht mehr", sagte Bitter: "Von daher: Durchaus denkbar." 

Anzeige

HBL hofft, im September wieder zu starten

Die Bundesliga hatte am Dienstag die Saison abgebrochen, der THW Kiel wurde zum Meister erklärt. Die Klubs hoffen, dass ab September wieder der Spielbetrieb der neuen Saison aufgenommen werden kann - doch wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Art der Durchführung ungewiss. 

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Champions League
    1
    Fussball / Champions League
    Jetzt schlägt Nübels Bayern-Stunde
  • Int. Fussball
    2
    Int. Fussball
    Coach Wayne Rooney: "The Quiet One"
  • Fussball / DFB-Team
    3
    Fussball / DFB-Team
    Boateng spricht über Löw-Verbleib
  • Motorsport / Formel 1
    4
    Motorsport / Formel 1
    Haas für Schumacher andere Welt
  • Fussball / DFB-Team
    5
    Fussball / DFB-Team
    Lienen knöpft sich Bierhoff vor

"Natürlich sind die Sorgen groß", sagte Bitter, Keeper des Bundesligisten TVB Stuttgart. Viele Klubs seien bis zum Sommer "gut aufgestellt, aber danach kommt noch einmal eine schwere Zeit" bis Ende 2020.

Der Weltmeister von 2007 hofft, dass vielleicht durch eine Änderung des TV-Vertrages "Einnahmen generiert werden können. Jedenfalls ist das ein Wunsch", sagte er: "Wir müssen jetzt sehen, dass wir so schnell wie möglich vertretbar wieder in die Hallen können."