Kim Naidzinavicius und die deutsche Nationalmannschaft freuen sich auf die Handball-EM
Kim Naidzinavicius und die deutsche Nationalmannschaft freuen sich auf die Handball-EM © Imago
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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft nimmt die Vorbereitung für die EM auf. Bundestrainer Henk Groener nominiert 18 Spielerinnen.

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Die Austragung der Frauen-EM im Handball (3. bis 20. Dezember) ist gesichert.

Die Regierung Dänemarks erteilte zehn Tage vor dem geplanten Auftaktspiel die Freigabe für die alleinige Ausrichtung des Turniers, das nach dem Absprung von Co-Gastgeber Norwegen auf der Kippe gestanden hatte. "Es gibt jetzt grünes Licht für die gesamte Handball-Europameisterschaft auf dänischem Boden", sagte die für den Sport zuständige Kulturministerin Joy Mogensen.

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Neben Herning werden die Partien in Kolding stattfinden, wo auch die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) von Bundestrainer Henk Groener ihre Vorrundenspiele in der Gruppe D bestreiten wird. Das Finalwochenende geht in Herning über die Bühne. "Das ist eine gute Nachricht, insbesondere für die Mannschaft. Sie hat nun ein klares Ziel vor Augen", sagte DHB-Vorstandschef Mark Schober dem SID.

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Co-Gastgeber Norwegen hatte Anfang vergangener Woche aufgrund der Corona-Pandemie einen Rückzieher gemacht. "Normalerweise dauert die Organisation Monate und Jahre. Aber mit Hilfe guter Kräfte ist es uns gelungen, eine Lösung zu finden, damit wir die Endrunde auf dänischem Boden austragen können", sagte Per Bertelsen, Vorsitzender des dänischen Handballverbandes.

Am Sonntagabend war die DHB-Auswahl mit 18 Spielerinnen um Kapitänin Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), aber noch ohne Trainer Groener in Frankfurt/Main in die EM-Vorbereitung gestartet. Der Niederländer infizierte sich Ende der vorletzten Woche mit dem Coronavirus und befindet sich seitdem in seiner Heimat in häuslicher Quarantäne. Aufgrund einer kurzfristigen Meldung eines Corona-Befundes aus dem beruflichen Umfeld fehlt auch Co-Trainer Alexander Koke zunächst. Das Trainergespann wird nach DHB-Angaben "voraussichtlich Donnerstag" zurückerwartet. 

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Am Vorabend des ersten Spiels gegen Rumänien (3. Dezember) muss Groener seinen Kader auf 16 Spielerinnen reduzieren. Im Laufe der Vorrunde sind bis zu zwei Wechsel aus dem Anfang November benannten, erweiterten 30er Aufgebot möglich. Weitere deutsche Gegner in Gruppe D sind Norwegen (5. Dezember) und Polen (7. Dezember). Die besten drei Mannschaften qualifizieren sich für die Hauptrunde.

Das Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft in der Übersicht:   

Tor: Dinah Eckerle (Metz Handball/Frankreich), Ann-Cathrin Giegerich (Debreceni VSC/Ungarn), Isabell Roch (Borussia Dortmund)  

Feld: Amelie Berger (SG BBM Bietigheim), Marlene Zapf (TuS Metzingen), Ina Großmann (Thüringer HC), Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Julia Behnke (Ferencvaros Budapest/Ungarn), Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim), Julia Maidhof (SG BBM Bietigheim), Maren Weigel (TuS Metzingen), Emily Bölk (Ferencvaros Budapest/Ungarn), Alina Grijseels (Borussia Dortmund), Shenia Minevskaja (SCM Ramnicu Valcea/Rumänien), Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), Xenia Smits (SG BBM Bietigheim), Mia Zschocke (Bayer 04 Leverkusen), Jennifer Rode (Borussia Dortmund)