Die DHB-Frauen wollen eine Medaille
Die DHB-Frauen wollen eine Medaille © AFP/SID/JONATHAN NACKSTRAND
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Die deutschen Handballerinnen haben bei der EM in Dänemark große Ambitionen. Die Kapitänin will "endlich mal ins Halbfinale".

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Die deutschen Handballerinnen wollen bei der EM in Dänemark (3. bis 20. Dezember) um die Medaillen mitspielen. "Ich hoffe, dass es endlich mal für ein Halbfinale reicht", sagte Kapitänin Kim Naidzinavicius bei einem virtuellen Medientermin zum Beginn der heißen Phase der Turnier-Vorbereitung am Dienstag.

Das Team von Bundestrainer Henk Groener, der aufgrund einer Corona-Infektion voraussichtlich erst am Donnerstag in Frankfurt/Main dazustößt, trifft zum EM-Auftakt am 3. Dezember in Kolding auf Rumänien (18.00 Uhr). Weitere Gegner in Vorrundengruppe D sind Norwegen (5. Dezember/18.15 Uhr) und Polen (7. Dezember/18.15 Uhr). 

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"Wir fahren da mit einer guten Mannschaft hin. Das Ziel ist als erstes, die Rumänen zu schlagen", sagte Naidzinavicius und verwies auch auf das jüngste Turnier: "Wir haben bei der WM in Japan gezeigt, dass wir in der Lage sind, mit allen Mannschaften mitzuhalten." Im vergangenen Jahr verpasste die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) jedoch nach einem starken Turnierauftakt letztlich als Achter die Olympia-Qualifikation.

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Die DHB-Frauen treten angesichts der ungewissen Trainingssituation in Dänemark erst am kommenden Dienstag, zwei Tage vor dem Auftaktspiel gegen die Rumänen, die Reise nach Kolding an. Nach aktuellem Stand bestreitet das Team kein Vorbereitungsspiel mehr. "Das ist sicherlich sehr ungewöhnlich und nie im Leben so gewünscht", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer: "Wir müssen aber den aktuellen Gegebenheiten Tribut zollen."

Erst seit Montag steht fest, dass das Turnier komplett in Dänemark stattfinden kann. Die Austragung der EM hatte auf der Kippe gestanden, nachdem sich Co-Gastgeber Norwegen aufgrund der Corona-Pandemie Anfang vergangener Woche zurückgezogen hatte. Ursprünglich sollte die DHB-Auswahl ihre Gruppenspiele in Trondheim bestreiten.