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Stuttgart - Ex-Nationalspieler Uli Roth hält DHB-Vizepräsident Bob Hanning für zu mächtig im Verband. Bundestrainer Christian Prokop sieht er nicht als Idealbesetzung.

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Der ehemalige Nationalspieler Uli Roth hält den DHB-Vizepräsidenten Bob Hanning für zu mächtig. Öffentliche Kritik am DHB ist aus Sicht des 57-Jährigen kaum noch möglich.

"Es ärgert mich wahnsinnig, dass man nicht mehr öffentlich seine Meinung sagen kann, ohne dass gleich wieder eine Diskussion losgeht. Keiner sagt mehr dem anderen die Wahrheit, viele ducken sich vor Bob Hanning weg", sagte Roth im Interview der Rhein-Neckar-Zeitung.

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Roth sieht Prokop nicht als ideale Besetzung

Außerdem wirft Roth der DHB-Führungsspitze um Hanning vor, Christian Prokop vor knapp drei Jahren zum Bundestrainer gemacht zu haben.

"Ich bemängele nicht, dass Prokop Bundestrainer ist. Ich kritisiere aber, dass der DHB und Hanning ihn damals zum Bundestrainer gemacht haben - das war aus meiner Sicht eine Fehlentscheidung", sagte er.

"Prokop war ausschließlich der Wunschkandidat von Bob Hanning - obwohl zur gleichen Zeit andere erfahrenere Trainer zur Verfügung standen." Er wünsche sich, dass beispielsweise Hanning einen Schritt zurücktrete.