Home>Handball>Handball-Bundesliga>

HBL: Präsident Uwe Schwenker warnt - "Geisterspiele ein Riesenproblem"

Handball-Bundesliga>

HBL: Präsident Uwe Schwenker warnt - "Geisterspiele ein Riesenproblem"

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

HBL-Boss: Problem bei Geisterspielen

Die HBL hält an ihrem Saisonstart am 1. Oktober weiter fest. HBL-Präsident Uwe Schwenker bekräftigt, dass Geisterspiele "ein Riesenproblem" wären.
Uwe Schwenker ist Präsident der HBL
Uwe Schwenker ist Präsident der HBL
© imago
. SID
. SID
von SID

Die Handball-Bundesliga (HBL) glaubt im Gegensatz zum Fußball weiter fest an einen Saisonstart mit Zuschauern.

{ "placeholderType": "MREC" }

"Wir halten fest an unserem geplanten Starttermin am 1. Oktober. Das ist klar. Es gibt momentan keine Bestrebungen, den Start nach hinten zu verschieben", sagte HBL-Präsident Uwe Schwenker: "Es ist wichtig, dass der Handball wieder sichtbar wird."

Trotz der Abfuhr aus der Politik für den Fußball hoffe man "noch darauf, eine überschaubare Zuschauerzahl von 20 bis 50 Prozent hinzubekommen. Aber das liegt nicht in unserer Hand, darüber entscheiden andere", sagte Schwenker. Die HBL hofft auf eine Neubewertung des Infektionsgeschehens Ende August.

HBL-Boss Schwenker: "Geisterspiele ein Riesenproblem"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte sich am Rande der Konferenz der Gesundheitsminister am Dienstag ausdrücklich gegen eine schnelle Rückkehr von Zuschauern bei den Spielen der Fußball-Bundesligen ausgesprochen. "Tausende Zuschauer in den Stadien - das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen", so der CDU-Politiker via Twitter.

{ "placeholderType": "MREC" }

Schwenker betonte nun die wirtschaftliche Abhängigkeit der Zuschauereinnahmen für den Handball. Drei bis vier Spieltage ohne Zuschauer wären "möglicherweise machbar", doch "Geisterspiele bis Ende Jahres wären ein Riesenproblem für uns. Dessen ist sich die Politik bewusst."

Lesen Sie auch

Die Gelder aus dem aktuellen Konjunkturpaket, die bis Jahresende auf maximal 800.000 Euro pro Klub gedeckelt sind, seien eine große Hilfe, sagte Schwenker. Doch "wenn man sieht, dass beispielsweise der THW Kiel 250.000 Euro pro Heimspiel einnimmt, dann sieht man, dass wir eine Situation ohne Zuschauer auf Dauer nicht aufrecht erhalten können."

"Umsatzrückgang von Minimum 20,30 Prozent einplanen"

Neben der Hoffnung auf staatliche Hilfen müssten aber auch die Klubs weiter an der Kostenschraube drehen. "Natürlich gibt es einen Plan B und auch C, falls wir ohne Zuschauer starten müssen", sagte Schwenker, ohne Details zu nennen. Außerdem sei man mit den Spielern im Austausch über einen Gehaltsverzicht.

"Die Klubs sind gut beraten, einen Umsatzrückgang von Minimum 20, 30 Prozent einzuplanen, auch weil die Sponsorengelder nicht sicher sind", sagte Schwenker: "Erst wenn sich der Nebel lichtet, werden wir die Folgen sehen. Die Situation wird aber sicher auch in den nächsten zwei, drei Jahren schwierig sein."