Fabian Böhm hätte gerne in der EHL gespielt
Fabian Böhm hätte gerne in der EHL gespielt © Imago
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Wegen des straffen Zeitplans und der gesundheitlichen Risiken lässt Hannover-Burgdorf die Chance auf Europa liegen. Die Mannschaft ist "sehr enttäuscht".

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Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf verzichtet auf einen Start in der European Handball League (EHL).

Der Verein habe keinen Gebrauch von einem Startplatz in dem europäischen Wettbewerb gemacht, da "die organisatorischen, gesundheitlichen und finanziellen Risiken eine Gefahr der Überbelastung für unsere gesamte Organisation bedeuten könnten", sagte Geschäftsführer Eike Korsen am Freitag.

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Hannover hätte die Qualifikationsrunde der EHL durchlaufen müssen. In der kommenden Saison gibt es aufgrund der Corona-Pandemie allerdings einen straffen Zeitplan. Das Final-Four des DHB-Pokals war auf Februar 2021 verlegt worden, Hannover kämpft dann in Hamburg um den Titel. Außerdem soll die Bundesliga am 1. Oktober mit 20 statt 18 Mannschaften starten.

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"Die Gewährleistung des nationalen Spielbetriebes mit 20 Mannschaften und 38 Spielen birgt unter den aktuellen Bedingungen mehr als genug Herausforderungen und ist unser 'Brot- und Buttergeschäft'", sagte Ex-Nationalspieler und TSV-Geschäftsführer Sven-Sören Christophersen.

Die Mannschaft sei über die Entscheidung "sehr enttäuscht", sagte Kapitän Fabian Böhm: "Wir hätten uns gerne auf der internationalen Bühne präsentiert, denn dafür haben wir in der letzten Saison alles gegeben und hart gearbeitet." Unter den gegebenen Umständen sei es "aus wirtschaftlicher Sicht aber die sicherste Entscheidung", ergänzte der Nationalspieler.