Steffen Fäth (r.) wird die Rhein-Neckar Löwen verlassen
Steffen Fäth (r.) wird die Rhein-Neckar Löwen verlassen © Imago
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Das Kapitel Steffen Fäth bei den Rhein-Neckar Löwen wird beendet. Der Nationalspieler wechselt zu einem Ligakonkurrenten.

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Steffen Fäth und die Rhein-Neckar Löwen trennen sich.

Handball-Nationalspieler wechselt von den Rhein-Neckar Löwen zum Bundesliga-Konkurrenten HC Erlangen. Dies gaben die beiden Klubs am Dienstag bekannt. Der noch bis 2021 laufende Vertrag des 30 Jahre alten Rückraumspielers in Mannheim wurde aufgelöst, zu neuen Vertragsdetails machte Erlangen keine Angaben.

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"Ich möchte unbedingt Verantwortung übernehmen und muss Vertrauen spüren. Ein ganz wesentlicher Punkt pro HC Erlangen war für mich deshalb, dass ich weiß, dass ich bei Michael Haaß als Trainer, den ich aus der Nationalmannschaft gut kenne, dieses Vertrauen bekommen werde", sagte der 79-malige Nationalspieler Fäth: "Wir können gemeinsam viel erreichen, dessen bin ich mir ganz sicher."

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Erlangens Geschäftsführer Rene Selke meinte: "Steffen war und ist unser absoluter Wunschspieler. Er verfügt über eine immense nationale und internationale Erfahrung und passt hervorragend in unsere Mannschaft." Die Einigung mit Fäth sei schon vor dem Beginn der Coronakrise erfolgt.

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Die Rhein-Neckar Zeitung hatte bereits im Februar von entsprechenden Gedankengängen berichtet. Die Löwen hatten angekündigt, im Rückraum personelle Veränderungen vorzunehmen.

Fäth bei Löwen unzufrieden

Fäth war 2018 von den Füchsen Berlin zu den Löwen gewechselt, hatte aber die Erwartungen nicht erfüllt. "Ich bin selbstkritisch genug zu wissen, dass ich seit meiner Rückkehr zu den Löwen zu selten den Handball gespielt habe, den ich kann und von mir erwarte. Für mich war und ist es allerdings wichtig zu spielen", zitierten die Löwen Fäth am Dienstag in einer Pressemitteilung.

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"Beide Seiten sind mit der Situation nicht zufrieden", hatte zuletzt Löwen-Sportchef Oliver Roggisch über den Routinier gesagt. Nach SPORT1-Informationen fühlte sich auch Fäth nicht mehr wohl.

Für die deutsche Nationalmannschaft hat der 30-Jährige 79 Länderspiele bestritten, mit dem DHB-Team wurde er 2016 Europameister 2016 und gewann in Rio Olympia-Bronze. Für die EM 2020 im Januar war er aber nicht nominiert worden.