Für Handball-Boss Frank Bohmann muss es mit der HBL im Herbst zwingend weitergehen
Frank Bohmann hofft, dass die HBL-Klubs ohne Insolvenzen durch die Coronakrise kommen © Imago
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HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann hat ein Ultimatum gesetzt, an dem spätestens wieder gespielt werden muss, um die Saison regulär zu beenden.

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Die Pläne für eine mögliche Wiederaufnahme der Bundesliga-Saison werden konkreter.

Die Spiele müssten "spätestens am 16. Mai anfangen, um den letzten Spieltag regulär am 24. Juni beenden zu können", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann in einem Interview der Funke-Mediengruppe: "Am Ende der ersten Maiwoche muss also angesichts der Entscheidungen der Politik festgelegt werden, ob es dann weitergeht oder eben nicht."

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Dies hat die HBL nun auch offiziell beschlossen und den Vereinen mittels einer Videokonferenz mitgeteilt. Ob der Spielbetrieb wieder startet, macht die HBL von den nächsten Maßnahmen der Bundesregierung über den 20. April hinaus abhängig.

"Wir haben einen kleinen Puffer, da wir Ende Mai zwei Wochen haben und dann noch mal gut zwei Wochen im Juni, in den bislang keine Bundesliga-Spiele angesetzt waren. Anfang Juni stand noch eine WM-Quali mit der Nationalmannschaft an. Ansonsten gibt es noch vier, fünf Wochen, in denen man das unterbringen könnte – wenn wir es schaffen, Mitte Mai wieder zu spielen. Aber so wie es momentan der Fall ist, sieht es eher nicht danach aus. Deswegen glaube ich nicht an eine Fortsetzung", sagte Topstar Uwe Gensheimer bei SPORT1.

Klubchefs mit Videokonferenz am Freitag

Die Liga ruht seit dem 8. März und ist aufgrund der Corona-Pandemie vorerst bis zum 23. April ausgesetzt. Über eine Wiederaufnahme mit Geisterspielen wird ebenfalls diskutiert. So könnten zumindest die TV-Einnahmen gerettet werden. Eine Verlängerung der Saison über den 30. Juni hinaus wird es nicht geben. Das Final Four um den DHB-Pokal wurde bereits auf den 27./28. Juni verlegt.

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"Wenn wir erst einmal anfangen zu spielen, werden wir uns am eigenen Schopf wieder aus dem Schlamassel ziehen", sagte Bohmann. Den wirtschaftlichen Schaden durch die Coronakrise beziffert er für die erste und zweite Liga auf rund 25 Millionen Euro: "Das ist für Handball ein dickes Brett."

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Insolvenzen hält Bohmann "in dieser Saison zwar nicht mehr für wahrscheinlich, aber auch die nächste Spielzeit wird ein Kraftakt."