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Boy Meesenburg, Chef der SG Flensburg-Handewitt, kritisiert den Fußball. Durch die geplante Wiederaufnahme erweise man dem Publikumssport einen Bärendienst.

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Boy Meesenburg, Beiratsvorsitzender des Topklubs SG Flensburg-Handewitt, hat wegen der Coronakrise ein düsteres Zukunftsbild für den Handball entworfen.

Auf Dauer würden viele Klubs Spiele ohne Zuschauer wirtschaftlich nicht durchhalten können. "Wenn Bund und Länder solche Events für zu gefährlich halten, ist dem Handball die Geschäftsgrundlage entzogen", sagte Meesenburg den Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages: "Das ist meine größte Unruhe. Es ist eine traurige Zeit."

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Meesenburg: "Fußball leistet Publikumssport einen Bärendienst"

Heimspiele mit nur wenigen Zuschauern und genügend Abstand zwischen den Fans hält Meesenburg für nicht praktikabel. "Eine Hölle Nord mit Mundschutz und Abstand kann ich mir nicht vorstellen", sagte er.

Im Gegensatz zu den Klubs im Fußball nehmen die Handball-Vereine vor allem an den Spieltagen über das Ticketing das meiste Geld ein. Dass die Fußball-Bundesliga die TV-Einnahmen mit der Durchführung von Geisterspielen retten will, sieht Meesenburg kritisch: "Damit leistet der Profi-Fußball dem Publikumssport einen Bärendienst."

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