Johannes Bitter und die Spielergewerkschaft setzen ein Zeichen
Johannes Bitter und die Spielergewerkschaft setzen ein Zeichen © Imago
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Auch die Handball-Profis pausieren wegen des Coronavirus seit knapp zwei Wochen. Nun helfen sie mit der Gewerkschaft bei der Rettung der HBL-Vereine mit.

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Die Spielergewerkschaft Goal Deutschland hat sich angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie mit der Handball Bundesliga (HBL) auf einen Gehaltsverzicht seiner Profis verständigt.

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"Es ist klar, dass auch wir Spieler unseren Teil leisten wollen", sagte Nationaltorhüter und Goal-Vorstand Johannes Bitter.

Zuletzt hatten Spitzenfunktionäre der HBL öffentlich einen Gehaltsverzicht der Akteure angeregt.

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"Unsere Spieler sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Für einige Klubs wird es brutal eng, die Arbeitsplätze im Berufssport sind in Gefahr. Auch über die aktuelle Saison hinaus", sagte Goal-Chef Marcus Rominger.

Bitter berichtete von "zielführenden Gesprächen" mit der HBL: "Es werden Lösungen gefunden, die für beide Seiten unter den gegebenen Umständen verträglich sind." Frisch Auf Göppingen verkündete am Freitag einen Verzicht der gesamten Mannschaft inklusive Trainer auf "große Teile" der Zahlungen.

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Exakte Zahlen wollten Bitter und Rominger nicht kommentieren, nach SID-Informationen liegt der Verzicht der Spieler bei rund 25 Prozent. Bei den individuellen Vereinbarungen geht es zunächst um den Zeitraum bis Ende Juni.

HBL-Pause bis 22. April

Die aktuelle Spielzeit ruht inzwischen seit knapp zwei Wochen, sie ist wegen der Coronakrise zunächst bis einschließlich 22. April ausgesetzt.

Danach soll es nach Möglichkeit weitergehen. Rominger hofft dafür auch auf weitere Hilfe durch den Staat.