Die HBL unterbricht ihren Spielbetrieb
Die HBL unterbricht ihren Spielbetrieb © Getty Images
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Die Handball-Bundesliga unterbricht wegen der Corona-Krise ihren Spielbetrieb für sechs Wochen. Auch für das Final Four gibt es einen neuen Termin.

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Wegen der Corona-Krise stellt die Handball-Bundesliga (HBL) ihren Spielbetrieb vorerst bis zum 23. April ein. Die HBL-Führung reagierte damit auf die mögliche gesundheitliche Bedrohungen für Spieler und Zuschauer durch eine Infizierung mit dem Coronavirus.

"Niemand weiß, wie sich die Dinge in den kommenden Wochen entwickeln. Aber es gibt auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der wir uns selbstverständlich stellen", sagte HBL-Pressesprecher Oliver Lücke.

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Die HBL bezeichnete ihre Entscheidung in einer offiziellen Mitteilung als "sportlich und wirtschaftlich einzigartigen, massiven und bedrohlichen Einschnitt". Geplant ist, den 28. 29. und 30. Spieltag ab dem 23. April nachzuholen. Die Saison müsste dann bis in den Juni hinein verlängert werden.

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"Die einzig richtige Entscheidung"

"Das ist die einzig richtige Entscheidung. Damit gewinnen wir Zeit, um uns den Herausforderungen gemeinsam zu stellen", sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke vom deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt: "Jetzt gilt es weiter Ruhe zu bewahren und tragfähige Lösungen zu finden. Wir alle hoffen, dass wir im Mai den gewohnten Spielbetrieb wieder aufnehmen können."

Danach soll auch das Final Four, die Endrunde um den DHB-Pokal, ausgetragen werden. Der Termin am 4./5. April war hinfällig geworden, nachdem die Gesundheitsbehörde der Freien und Hansestadt, beginnend mit dem 13. März, alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst untersagt hatte. Die seit Wochen ausverkaufte Barclaycard-Arena bietet mehr als 12.000 Zuschauern Platz.