Daniel Stephan wurde mit Lemgo 1997 und 2003 deutscher Meister
Daniel Stephan wurde mit Lemgo 1997 und 2003 deutscher Meister © imago
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Dem TBV Lemgo steht in der Handball-Bundesliga das Wasser bis zum Hals. Vor den entscheidenden Spielen beschwört Daniel Stephan den Zusammenhalt.

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Klub-Idol Daniel Stephan hat im Kampf des abstiegsbedrohten TBV Lemgo um den Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga den Zusammenhalt im Verein beschworen.

"Jeder beim TBV Lemgo - egal ob Spieler, Fan oder Offizieller - weiß, was die Stunde geschlagen hat. Gemeinsam gegen den Abstieg, so muss das Motto lauten", sagte der Ex-Welthandballer vor den beiden entscheidenden Saisonspielen des TBV.

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TBV braucht drei Punkte

Lemgo liegt als Tabellen-16. auf einem Abstiegsplatz und kann sich mit drei Punkten aus den verbleibenden Spielen aus eigener Kraft retten. Das Team von Trainer Florian Kehrmann muss am Mittwoch (ab 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1, SPORT1+ und im LIVESTREAM) bei der TSV Hannover-Burgdorf antreten und empfängt am letzten Spieltag am Samstag (16.00 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 den VfL Gummersbach.

Der Bergische HC empfängt zeitgleich den TSV Hannover-Burgdorf (die Abstiegskonferenz Sa., ab 15.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM). Der TVB Stuttgart kann sich dann in Göppingen retten (Sa., 15.55 Uhr im LIVESTREAM).

"Die Schwierigkeit wird sein, nicht zu verkrampfen", sagte der frühere Weltklasse-Spielmacher Stephan, der von 1994 bis 2008 für den TBV aufgelaufen war. Beim Sieg zuletzt gegen die HSG Wetzlar (29:26) habe die Mannschaft bewiesen, "dass es durchaus gelingen kann, mit viel Kampf einiges zu bewirken. Ich drücke alle Daumen, damit der Abstieg vermieden werden kann."

Direkter Wiederaufstieg wäre ein Muss

Sollte es für den Meister von 1997 und 2003 nach 34 Jahren im Handball-Oberhaus am Ende doch runtergehen, mahnt Stephan zur sofortigen Bundesliga-Rückkehr. "Wenn der TBV absteigt, glaube ich, dass man nur eine Saison Zeit hat, wieder aufzusteigen", sagte der 43-Jährige. Doch zumindest für ein Jahr in der 2. Liga würden die Sponsoren "voll mitziehen. Das Problem erscheint mir nur, mit welcher Mannschaft?"