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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Frauen erwischt bei der Auslosung für die WM eine Hammergruppe. So wartet unter anderem der aktuelle Weltmeister.

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Vier Weltmeister, ein Außenseiter: Die deutschen Handballerinnen haben bei der Auslosung für die Weltmeisterschaft in Japan (30. November bis 15. Dezember) eine Hammergruppe erwischt.

Die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener trifft in der Vorrundengruppe B auf den aktuellen Welt- und Europameister Frankreich sowie die Ex-Champions Dänemark, Südkorea und Brasilien. Fünfter Gegner wird in der japanischen Provinz Kumamoto Australien sein.

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"Frankreich als aktueller Weltmeister ist sicherlich ein Hammer, aber gegen alle anderen Mannschaften können wir mit einer guten Leistung selbstbewusst antreten", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer und nannte "mindestens Platz drei" und damit das Weiterkommen in die Hauptrunde als erstes Ziel: "Das wird ein offenes Rennen, und wir haben bereits bei der EM 2018 gezeigt, dass wir gegen Top-Nationen erfolgreich bestehen können."

Platz sieben für Olympia-Quali nötig

In der zweiten Turnierphase würde die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) auf die drei besten Mannschaften der Gruppe A mit dem EM-Dritten Niederlande, dem Rekord-Europameister und zweimaligen Olympiasieger Norwegen, Afrikameister Angola, Serbien, Slowenien und Kuba treffen. Um ein Ticket für die Olympia-Qualifikation zu erreichen, muss das deutsche Team bei der WM unter den ersten Sieben landen.

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"Wir wollen zu den Olympischen Spielen, da musst du auch mal ein paar Brocken beiseite räumen", sagte DHB-Kreisläuferin Julia Behnke: "Wir haben uns in den vergangenen eineinhalb Jahren super entwickelt, da brauchen wir uns trotz der schweren Gegner nicht zu verstecken. Und vielleicht gelingt uns wie bei der EM 2018 gegen Norwegen auch gleich zum Start ein Überraschungssieg."

Die Gruppen auf einen Blick:

Gruppe A: Niederlande, Norwegen, Serbien, Slowenien, Angola, Kuba
Gruppe B: Frankreich, Dänemark, Deutschland, Südkorea, Brasilien, Australien
Gruppe C: Rumänien, Ungarn, Montenegro, Spanien, Senegal, Kasachstan
Gruppe D: Russland, Schweden, Japan, China, Argentinien, DR Kongo