Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft muss sich Russland im Härtetest geschlagen geben. Zur Halbzeit ist das DHB-Team noch deutlich vorne.

von Sportinformationsdienst

Die deutschen Handballerinnen haben einen Überraschungserfolg gegen Olympiasieger Russland erneut knapp verpasst. In Nordhausen verlor die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener die zweite Begegnung binnen 24 Stunden mit 33:36 (20:16). Am Samstag hatte die deutsche Auswahl in Dessau-Roßlau mit 31:35 (15:14) den Kürzeren gezogen.

Das Team des Deutschen Handball-Bundes (DHB) präsentierte sich im zweiten Spiel mit der neuen Kapitänin Kim Naidzinavicius von Beginn an spritzig und führte nach 20 Minuten bereits mit fünf Treffern Vorsprung (11:6).

In der zweiten Halbzeit fanden die Russinnen jedoch besser ins Spiel und verkürzten den Abstand kontinuierlich, ehe sie sieben Minuten vor Spielende die Führung übernahmen.

"Mit der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. In der zweiten Halbzeit ist uns dann aber die Luft ausgegangen. Für uns waren es dennoch zwei wichtige Spiele, wir wollen uns mit den Besten messen", sagte die 27-jährige Naidzinavicius bei SPORT1.

Bei der EM trifft die DHB-Auswahl in der Gruppenphase auf Vize-Weltmeister Norwegen (1. Dezember), Rumänien (3. Dezember) und Tschechien (5. Dezember). Alle Vorrundenspiele absolviert Deutschland in der Hafenstadt Brest.