Weißrussland (weiß) musste sich Spanien geschlagen geben
Weißrussland (weiß) musste sich Spanien geschlagen geben © Getty Images
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Titelverteidiger Spanien zerstört mit einem Sieg gegen Weißrussland die minimalen deutschen Hoffnungen auf das Halbfinale. Die Iberer stehen als Halbfinalist fest.

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Abzusehen war es ohnehin, nun ist es klar: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat bei der EM das Halbfinale verpasst.

Titelverteidiger Spanien gewann am Montag gegen Weißrussland mit 37:28 (17:16) und folgte damit den bereits seit Samstag qualifizierten Kroaten in die Finalrunde der besten vier Mannschaften in Stockholm. Nur bei einer Niederlage der Spanier mit mindestens sieben Toren hätte Deutschland noch auf das Halbfinale hoffen dürfen.

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Trotzdem betonte DHB-Vizepräsident Bob Hanning die Bedeutung des Duells der deutschen Handballer mit Gastgeber Österreich (JETZT im Liveticker): "Das wird ein Schlüsselspiel für den deutschen Handball. Wir wollen weiter zur Weltspitze gehören. Da ist sowohl die Mannschaft als auch der Trainer gefordert. Mit Sicherheit aber nicht nur der Trainer", sagte Hanning vor dem Spiel in der ARD.

Doch diese Blöße gab sich der Titelverteidiger nicht, obwohl Weißrussland zunächst gut mithielt. Nur mit einem Tor Vorsprung ging Spanien in die Halbzeitpause, danach aber drehte die älteste Mannschaft des Turniers auf.

Beste Werfer der Spanier waren Rechtsaußen Ferran Sole und Linksaußen Angel Fernandez mit je sieben Toren. Achtmal traf Rechtsaußen Mikita Vailupau für Weißrussland.

Am Mittwoch kommt es zum finalen Hauptrunden-Showdown zwischen den beiden bisher ungeschlagenen Halbfinalisten Spanien und Kroatien.