Frankreich gewinnt auch das zweite Spiel bei der EM in Kroatien deutlich
Frankreich gewinnt auch das zweite Spiel bei der EM in Kroatien deutlich © Getty Images

Kroatien und Frankreich erreichen nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel die Hauptrunde. Ein Isländer stellt beim Sieg einen Weltrekord auf.

Weltmeister Frankreich und Gastgeber Kroatien haben bei der Handball-Europameisterschaft als erste Teams die Hauptrunde erreicht.

Das französische Starensemble besiegte am Sonntag Außenseiter Österreich mit 33:26 (17:12) und verbuchte ebenso den zweiten Sieg wie die Kroaten, die ohne ihren angeschlagenen Star Domagoj Duvnjak Island mit 29:22 (14:13) bezwangen.(Der EM-Spielplan)

Skandinavien-Duo holt ersten Sieg

Schweden und Norwegen verbuchten am Sonntag nach ihren Auftaktniederlagen jeweils den ersten Sieg. In Kroatiens Gruppe A schlug Rekord-Europameister Schweden Serbien mit 30:25 (16:10).

In der Gruppe B setzte sich der WM-Zweite Norwegen nach dem knappen 31:32 gegen Frankreich mit 33:28 (15:12) gegen Weißrussland durch.

Der frühere Kieler Nikola Karabatic wurde vom französischen Trainergespann Didier Dinart und Guillaume Gille geschont und kam in Porec nicht zum Einsatz.

Bester Werfer der Partie, die vom deutschen Schiedsrichtergespann Lars Geipel und Marcus Helbig geleitet wurde, war Frankreichs Timothey N'Guessan mit sieben Toren. Frankreich beschließt die Vorrunde am Dienstag gegen Weißrussland (ab 18.15 Uhr im LIVETICKER).(Die EM-Tabellen)

Sigurdsson stellt Weltrekord auf

Die Kroaten taten sich in Split ohne den Kieler Duvnjak, der wegen einer im Eröffnungsspiel gegen Serbien (32:22) erlittenen Wadenverletzung das Turnier-Aus fürchten muss, in der ersten Halbzeit sehr schwer, drehten aber dann auf.

Fünf Tore in Folge zu Anfang der zweiten Halbzeit brachten die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber. Luka Cindric war mit sieben Toren bester Werfer der Kroaten.

Gudjon Valur Sigurdsson vom deutschen Meister Rhein Neckar Löwen erzielte ein Tor und ist mit nun 1798 Treffern alleiniger Weltrekordhalter für Länderspieltore.

Beim 26:24 zum Auftakt gegen Schweden hatte der 38-Jährige zum ungarischen Rekordhalter Peter Kovacs aufgeschlossen, der in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren in 323 Partien 1797 Tore warf.

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