Kresimir Kosina erreichte mit Frisch Auf Göppingen das Final Four im EHF-Cup
Kresimir Kosina erreichte mit Frisch Auf Göppingen das Final Four im EHF-Cup © Getty Images

Die Chancen auf einen deutschen Triumph im EHF-Cup steigen. Nach den Füchsen Berlin und Gastgeber Magdeburg erreicht auch Titelverteidiger Göppingen das Finale.

Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen hat erneut das Final-Four-Turnier im Handball-EHF-Cup erreicht.

Das Team von Trainer Rolf Brack besiegte am Sonntag Chambery Savoie 31:27 (18:13), schon das Hinspiel hatte der Bundesligist in Frankreich 30:27 gewonnen.

Damit stehen die Chancen gut für einen erneuten deutschen Sieg im "kleinen" Europacup, denn drei von vier Mannschaften kommen beim Final Four (19./20. Mai) aus Deutschland. Gastgeber SC Magdeburg hat sich automatisch qualifiziert.

Am Samstag lösten die Füchse Berlin das Endrunden-Ticket nach einer Aufholjagd gegen den kroatischen Vertreter RK Nexe. Die Berliner drehten das 20:28 aus dem Hinspiel in Kroatien mit einem 25:16-Erfolg in der Max-Schmeling-Halle.

Von den letzten 14 EHF-Cup-Ausgaben gewannen deutsche Teams 13, nur die Ungarn von Pick Szeged sorgten 2014 für eine Ausnahme. Göppingen könnte in Magdeburg den Cup zum fünften Mal und zum dritten Mal in Folge gewinnen - beides wären Rekorde.