Handball, Champions League: Rhein-Neckar Löwen schlagen IFK Kristianstad
Andy Schmid und die Rhein-Neckar Löwen beenden ihre Negativserie © Getty Images

Die Rhein-Neckar Löwen beenden ihre Niederlagenserie gegen Minden, haben dabei aber erneut große Mühe. Die Mannheimer klettern auf Rang vier.

von Sportinformationsdienst

Nach drei Pleiten in Folge hat der deutsche Handball-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen seine Niederlagenserie beendet.

Der Vizemeister schloss mit einem 32:29 (17:15) gegen GWD Minden den 14. Bundesliga-Spieltag ab und kletterte mit 21:5 Punkten auf Tabellenplatz vier hinter Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt (28:0), dem SC Magdeburg und Rekordmeister THW Kiel (beide 26:4).

Die Löwen hatten zuletzt in der Champions League gegen Montpellier (26:31) und Veszprem (25:29) verloren sowie auch im Bundesliga-Spitzenspiel in Flensburg mit 20:27 deutlich das Nachsehen. Der Tabellenachte Minden (14:14) war am Sonntagnachmittag nominell ein Gegner von anderem Kaliber, doch die Gastgeber hatten in der SAP-Arena erneut große Probleme.

Ludwigshafen bleibt Schlusslicht

Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen konnte sich erst in der Schlussphase absetzen. Minden hielt tapfer dagegen, wurde aber nicht für seine Mühe belohnt. Nationalspieler Jannik Kohlbacher (5) sowie Mads Mensah Larsen und Jerry Tollbring (je 4) waren die besten Löwen-Werfer, bei Minden kamen Luka Zvizej und Dalibor Doder jeweils auf fünf Treffer.

Im einzigen Samstagspiel hatten Die Eulen Ludwigshafen ihren zweiten Saisonsieg klar verpasst. Die Pfälzer unterlagen bei der HSG Wetzlar 19:30 (10:16) und bleiben mit 4:26 Punkten Liga-Schlusslicht. Wetzlar verbesserte sich dagegen mit 10:18 Punkten auf den elften Platz. Beste Werfer der Partie waren Wetzlars Lenny Ruben und Stefan Cavor mit jeweils sieben Toren.

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