Rhein-Neckar Loewen v SC DHfK Leipzig - DKB HBL
Andy Schmid (rechts) ist mit dem bisherigen Saisonverlauf bei den Rhein-Neckar Löwen nicht zufrieden © Getty Images

Der Löwen-Spielmacher rüttelt sein Team öffentlich wach. Die Konkurrenz droht zu enteilen. In der Champions League ist er mit dem deutschen Abschneiden unzufrieden.

von Sportinformationsdienst

Kapitän Andy Schmid von DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen nimmt die Handball-Bundesligisten mit Blick auf die Champions League in die Pflicht.

Bei der Frage nach der stärksten Liga der Welt hätten die deutschen Vertreter laut Schmid eine "Verantwortung gegenüber der Bundesliga, damit diese Debatte aufhört", sagte der Schweizer dem Mannheimer Morgen: "Es muss ein deutscher Verein in Köln bei der Endrunde dabei sein."

"Zu wenig investiert"

In den vergangenen beiden Spielzeiten fand das Final-Four-Turnier ohne deutsche Beteiligung statt. Schmid macht auch seinen Klub dafür verantwortlich. "Wir als Löwen haben dazu beigetragen, dass der deutsche Handball nicht gut vertreten war. Wir haben zu wenig investiert. So ehrlich müssen wir sein", sagte der zweimalige deutsche Meister. 

Der Klub sei aktuell mit der eigenen Situation unzufrieden "auch, wenn wir auf dem Papier gut dastehen. Spielerisch sind wir nicht dort, wo wir sein möchten", sagte der 35-Jährige, der in den vergangenen fünf Spielzeiten zum wertvollsten Spieler der Bundesliga gewählt worden war: "Wenn man sich Magdeburg, Flensburg, Kiel und uns anschaut, sind wir das formschlechteste Team."