Nikolaj Jacobsen hat mit den Rhein-Neckar Löwen einen knappen Sieg gefeiert
Nikolaj Jacobsen hat mit den Rhein-Neckar Löwen einen knappen Sieg gefeiert © Getty Images

Die Rhein-Neckar Löwen feiern einen knappen Sieg in Wetzlar und stellen den Anschluss an die Tabellenspitze her. Steffen Fäth wird zum Matchwinner.

von Sportinformationsdienst

DHB-Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen und der deutsche Rekordmeister THW Kiel haben in der Handball-Bundesliga den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten.

Die Löwen gewannen bei der HSG Wetzlar durch ein Tor von Nationalspieler Steffen Fäth drei Sekunden vor Spielende mit 26:25 (15:15). Kiel behielt im Nachholspiel gegen den HC Erlangen in eigener Halle mit 27:21 (12:7) die Oberhand.

In der Tabelle lauern die Löwen mit 11:1 Punkten hinter dem Spitzenduo SG Flensburg-Handewitt (14:0) und dem SC Magdeburg (14:2), der bei den Füchsen Berlin am Samstag mit 24:27 (10:14) verlor und seine erste Saisonniederlage kassierte, auf Rang drei. Kiel ist mit 10:4 Punkten Vierter.

Lipovina bester Werfer

Bester Werfer der Löwen war Neuzugang Vladan Lipovina (Montenegro) mit fünf Toren. Für Kiel erzielte Linksaußen Magnus Landin Jacobsen acht Treffer, davon vier vom Siebenmeterpunkt.

Derweil festigte Überraschungs-Neuling Bergischer HC seinen fünften Tabellenplatz. Die Bergischen Löwen gewannen das Aufsteiger-Duell gegen die SG BBM Bietigheim mit 26:23 (12:11) und hatten dabei in Regisseur Linus Arnesson (7) und Rechtsaußen Arnor Thor Gunnarsson (7/3) ihre treffsichersten Werfer.

In den beiden weiteren Partien des siebten Spieltages verlor Göppingen überraschend sein Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe mit 20:24 (9:13). GWD Minden setzte sich mit 38:25 (20:12) gegen den TVB Stuttgart durch.

Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt war am Sonntag in der Champions League bei RK Celje in Slowenien im Einsatz.