Beim DHB-Pokalspiel zwischen dem TVB Stuttgart und dem THW Kiel muss die Halle evakuiert werden
Beim DHB-Pokalspiel zwischen dem TVB Stuttgart und dem THW Kiel muss die Halle evakuiert werden © Facebook/THW Kiel
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Beim DHB-Pokalspiel zwischen dem TVB Stuttgart und dem THW Kiel muss die Halle evakuiert werden. Der Nord-Klub siegt nach einer Unterbrechung.

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Der THW Kiel hat sich auch von einem Feueralarm nicht stoppen lassen und das Final-Four-Turnier um den deutschen Handball-Pokal erreicht.

Der Rekordmeister gewann sein Viertelfinale beim Ligakonkurrenten TVB Stuttgart knapp mit 35:34 (18:15). In der zweiten Halbzeit musste die Halle für etwa 40 Minuten evakuiert werden.

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Das Ticket für das Final-Wochenende in Hamburg (4./5. April) lösten am Dienstag zudem die MT Melsungen (33:30 gegen die Füchse Berlin) und TBV Lemgo Lippe (26:23 bei den Eulen Ludwigshafen).

Evakuierung der Halle bei Stuttgart - Kiel

Kiel begann die von Trainer Filip Jicha zum "wichtigsten Spiel des Jahres" erkorene Begegnung konzentriert, lag zur Pause aber nur knapp vorne. Beim Stand vom 22:19 für den THW wurde dann im Kioskbereich die Brandmeldeanlage ausgelöst, alle Zuschauer mussten die Halle verlassen.

Grund für die Auslösung des Alarms war laut Stuttgarter Zeitung eine stark qualmende Grillanlage. Anfang Oktober war es beim Ligaspiel gegen Lemgo zu einem ähnlichen Vorfall gekommen.

Hallensprecher Jens Zimmermann nannte den Vorfall dennoch mit Humor ein "Wurst-Case-Szenario". Weniger lustig fand es Stuttgarts Trainer Jürgen Schweikardt. Er sprach von einem "absoluten Ärgernis", das "nicht zu entschuldigen" sei.

"Bedauerlicherweise war kein Verantwortlicher der Stadt bei diesem wichtigen Spiel hier vor Ort. Das ist eine Sache, die so nie wieder passieren darf und enorm peinlich für uns als Verein ist", ergänzte Schweikardt.

"Es ist eine Katastrophe, wenn so etwas passiert und man in der Kälte rumstehen muss", sagte TVB-Außen Patrick Zieker.

Melsungen wirft die Füchse raus

Nach der Zwangspause brachten die Norddeutschen die Führung in einer dramatischen Schlussphase mit viel Glück über die Zeit.

Erwischt hat es dagegen die Füchse aus Berlin. Der Pokalsieger von 2014, der fünf Tage zuvor in eigener Halle noch 28:22 gegen Melsungen gewonnen hatte, unterlag trotz einer 18:16-Halbzeitführung in einer umkämpften Schlussphase. Der dreimalige Titelträger aus Lemgo gab hingegen in Ludwigshafen nach dem 2:1 in der sechsten Minute seine Führung bis zum Schluss nicht mehr ab.

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Abgeschlossen wird das Viertelfinale am Mittwoch mit der Begegnung zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der TSV Hannover-Burgdorf.