Rasmus Lauge war bester Werfer der SG Flensburg-Handewitt
Rasmus Lauge war bester Werfer der SG Flensburg-Handewitt © Getty Images
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Die SG Flensburg-Handewitt feiert einen deutlichen Sieg über den ukrainischen Serienmeister. Dafür ist eine Leistungssteigerung in Hälfte zwei nötig.

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Die SG Flensburg-Handewitt ist im vierten Saisonspiel der Champions League der zweite Sieg gelungen. Gegen den noch punktlosen ukrainischen Serienmeister Motor Saporischschja setzte sich das zu Spielbeginn nervös und fahrig agierende Team von Trainer Maik Machulla dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit mit 31:24 (13:11) durch.

"Man sieht, was zwei Niederlagen mit der Mannschaft machen. Wir waren teilweise nervös und unsicher, haben uns am Anfang unheimlich schwer getan. Der Kopf ist unheimlich wichtig im Sport. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Chancen dann besser genutzt", sagte Machulla bei Sky.

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Machulla mit Ansprache

Die Unruhe im Flensburger Team hatte der Außenseiter mit einer aggressiven Deckung zunächst ausgenutzt. Nach 20 Minuten und vielen Flensburger Fehlwürfen und Ballverlusten führte Saporischschja 9:7. Erst eine laute Ansprache von Coach Machulla verhalf dem Champions-League-Sieger von 2014 kurz vor der Pause in die Spur.

Mitte der zweiten Halbzeit schwanden bei den Gästen die Kräfte. Dies spielte Flensburg in die Karten. Angeführt vom norwegischen Toptorschützen Magnus Rod (8 Tore) zogen die Norddeutschen auf 23:17 davon und bauten den Vorsprung bis zum Ende aus.