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Hendrik Pekeler vom THW Kiel glaubt nicht an ein geregeltes Saisonende der Handball-Bundesliga. Entscheidet die Quotientenregel über Meister und Absteiger?

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Fällt die Saison der Handball-Bundesliga (HBL) den coronabedingten Spielverschiebungen zum Opfer? 

Hendrik Pekeler schwant jedenfalls Böses. Der 29 Jahre alte Nationalspieler geht nicht davon aus, dass in der laufenden Spielzeit alle 38 Spieltage absolviert werden können. 

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Pekeler befürchtet vorzeitiges Saisonende in der HBL

"Meine persönliche Meinung ist, dass wir die Saison nicht schaffen werden", sagte der Kreisläufer von Rekordmeister THW Kiel der Sport Bild (Mittwochausgabe).

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Was Pekeler so pessimistisch macht: Bisher hat es im deutschen Oberhaus bereits 38 Spielverschiebungen infolge von Corona-Fällen bei den Teams gegeben. Bis heute wurden 21 davon nachgeholt, für fünf Partien gibt es noch keinen neuen Termin. (Spielplan und Ergebnisse der Handball-Bundesliga)

Dabei könnten vor allem die Vereine, die noch in der Champions League oder der European League vertreten sind, in große Terminnot geraten, glaubt Pekeler: "Wir spielen bis Ende Juni im Englische-Wochen-Rhythmus. Wenn wir noch mal in Quarantäne gehen sollten, wird es knifflig."

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Entscheidet Quotientenregel Meister und Absteiger? 

Auch Andreas Thiel, Justiziar des Liga-Verbands HBL, bezeichnet den Rest der laufenden Saison aus organisatorischer Sicht als "echte Herausforderung".

Für das Worst-Case-Szenario, ein vorzeitiges Saisonende, hat die Liga deswegen schon einmal vorgebeugt. "Für den Fall, dass wir nicht alle 38 Spieltage spielen können, werden wir zur Klärung der Meister- sowie Auf- und Abstiegsfrage die Quotientenregel anwenden", erklärte Thiel. (Service: Tabelle der HBL)

Bei jener Regel werden pro Mannschaft die Anzahl der gewonnenen Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele geteilt. Der daraus resultierende Endwert bestimmt dann den Tabellenplatz des jeweiligen Teams.