Reichmann wusste mit den Ratschlägen von Prokop wenig anzufangen
Reichmann wusste mit den Ratschlägen von Prokop wenig anzufangen © Imago
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Tobias Reichmann ist offenbar immer noch sauer auf seine WM-Nichtnominierung 2019. Der Nationalspieler kritisiert die Ansprachen des Ex-Bundestrainers.

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Tobias Reichmann hat seinen früheren Bundestrainer Christian Prokop für dessen Coaching kritisiert.

Angesprochen auf Prokops Nachfolger Alfred Gislason sagte Reichmann der Fachzeitschrift Handballwoche: "Ich denke, wir werden in den hitzigen Momenten eines Spiels die richtigen Ratschläge bekommen, um nicht in den entscheidenden Minuten unterzugehen – was in der letzten Zeit der Fall war."

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Der 32-Jährige findet, dass sich der Deutsche Handballbund (DHB) mit Gislason als Chefcoach "auf jeden Fall verbessert" hat, der 60-jährige Isländer sei "der richtige Trainer".

Unter Gislason spielte Reichmann von 2009 bis 2012 beim THW Kiel und gewann in dieser Zeit jeweils zweimal die Meisterschaft und die Champions League.

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WM-Titel ist "unser Anspruch"

Vor der Heim-Weltmeisterschaft 2019 hatte Prokop Reichmann aus dem Kader gestrichen, daraufhin war der Rechtsaußen zu einem Kurztrip in die USA aufgebrochen und hatte seinen Trainer kurz vor dem Eröffnungsspiel via Instagram mit bissigen Kommentaren irritiert.

Nach der WM kehrte Reichmann wieder in den Kader der Nationalmannschaft zurück.

Für Reichmann und die DHB-Auswahl sei der Titelgewinn bei der im Januar 2021 anstehenden Weltmeisterschaft in Ägypten "natürlich unser Anspruch. Wir haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass wir zu den Top-Nationen zählen. Das ändert sich für die kommenden Aufgaben nicht."