Bryson DeChambeau feiert bei den US Open seinen ersten Major-Titel
Bryson DeChambeau feiert bei den US Open seinen ersten Major-Titel © Getty Images
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Bryson DeChambeau triumphiert bei den US Open auf einem Monster-Kurs. Der muskelbepackte Ausnahmekönner erteilt dabei nicht nur Superstar Tiger Woods eine Lehrstunde.

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Bryson DeChambeau hat sein Werk vollendet und bei der 120. US Open seinen ersten Major-Triumph gefeiert.

Der studierte Physiker, dessen selbst entwickelte Schläger alle die gleiche Länge haben, feierte auf dem superschweren Par-70-Platz im Winged Foot Golf Club in Mamaroneck/New York mit 274 Schlägen einen Triumph mit sechs Schlägen Vorsprung. Platz zwei ging an seinen US-Landsmann Matthew Wolf (280).

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"Ich habe mich schon so oft auf die Wissenschaft verlassen, und es hat jedes Mal funktioniert", sagte DeChambeau: "Ich hoffe, ich kann einige Leute dazu inspirieren, zu sagen, dass es auch einen anderen Weg gibt."

Nur DeChambeau blieb nach vier Runden auf dem Monster-Kurs unter Par, er gehört zu den schwersten Plätzen der Welt.

Dies musste auch Martin Kaymer bei seiner ersten Begegnung schmerzlich erfahren. Deutschlands Topgolfer verpasste mit 147 Schlägen ebenso den Cut wie US-Superstar Tiger Woods, der sogar noch drei Schläge mehr benötigte.

Besser machte es Stephan Jäger. Der Münchner lag bei Halbzeit auf Platz zwölf, fiel aber auf der dritten Runde mit einer 79 weit zurück. Am Ende reichte es für Jäger mit 293 Schlägen (13 über Par!) zu Rang 34.

DeChambeu profitiert von Muskelmasse

Der 27 Jahre alte DeChambeau, ein Kraftpaket mit Schiebermütze, war auf der Schlussrunde als einziger Spieler unter dem Platzstandard geblieben.

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Mit seiner 67er-Runde nach einem Eagle an der 9, zwei Birdies und einem Bogey schob er sich von Platz zwei an die Spitze des Leaderboards.

In den spielfreien Monaten während der Coronapause legte DeChambeau knapp zehn auf 109 Kilogramm zu - und das bei einer Größe von 1,85 Meter.

Parallel zu seinem Gewicht nahm auch seine Abschlaglänge zu. Im Schnitt landet der Ball bei rund 310 Metern - 2019 waren es 34 Meter weniger. Doch das soll noch nicht das Ende sein. DeChambeau will "360, 370 Meter, vielleicht sogar weiter" schlagen.