Martin Kaymer feierte bei den US Open 2014 seinen letzten Sieg
Martin Kaymer feierte bei den US Open 2014 seinen letzten Sieg © Getty Images

Martin Kaymer gibt sich vor den British Open im schottischen Carnoustie selbstbewusst. Trotz seiner vierjährigen Durststrecke, ist er von seiner Siegfähigkeit überzeugt.

Golfprofi Martin Kaymer glaubt trotz vierjähriger Durststrecke weiter an seine Siegfähigkeit. "Ich muss niemandem beweisen, dass ich Turniere gewinnen und erfolgreich Golf spielen kann", sagte Kaymer der Sport Bild: "Die Frage ist lediglich, wann sich die Arbeit der letzten Jahre auszahlen wird. Dass es früher oder später passiert, daran habe ich null Zweifel."

Bei der US Open 2014 hatte der ehemalige Weltranglistenerste seinen bis heute letzten Triumph gefeiert. Vor dem Beginn der 147. British Open im schottischen Carnoustie (ab Donnerstag) wird der 33-Jährige im Ranking auch deshalb nur noch an Position 119 geführt.

"Es gibt in jeder Sportart solche Phasen, in denen die Ergebnisse nicht zum Spiel und zum Empfinden passen", erklärte Kaymer, der trotz der schwachen Resultate "noch sehr, sehr viel Spaß am Golfspielen" hat.

Verletzung schuld am Absturz

Zumal er seinen Absturz in der Weltrangliste auch mit zwei Verletzungen in diesem und im vergangenen Jahr begründet. "Das Problem bei solchen Verletzungen ist oft die mentale Seite: man kann nichts machen während alle anderen spielen und trainieren", sagte Kaymer.

Der Rheinländer wird am Donnerstag in der ersten Startgruppe ab 7.35 Uhr/MESZ das älteste noch ausgespielte Turnier der Welt eröffnen. Altmeister Bernhard Langer (Anhausen), zweiter deutscher Starter, geht um 10.36 Uhr/MESZ auf den Kurs.