Tiger Woods gewinnt Golf-Masters - seine Karriere
Tiger Woods gewinnt Golf-Masters - seine Karriere © Getty Images
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Tiger Woods stand bei seiner Verhaftung Ende Mai nach einem Autounfall unter Medikamenteneinfluss. Anfang Juli muss er sich vor Gericht verantworten.

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Tiger Woods' Beteuerungen, keinen Alkohol bei seinem Autounfall vor zwei Wochen konsumiert zu haben, haben sich bewahrheitet. Was die Polizei heute bekanntgab, klingt aber auch nicht viel besser.

Die Golf-Legende soll einen lebensgefährlichen Mix aus den Medikamenten Xanax und Vicodin im Blut gehabt haben, als er bewusstlos am Steuer von Polizisten in Palm Beach aufgefunden wurde.

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So hatte Woods es auch von Anfang an eingestanden, seine Ausfallerscheinungen bei der Verhaftung verdeutlichen aber den gefährlichen Mix der beiden Medikamente.

Xanax wird bei Panikstörungen verschrieben, Vicodin ist ein Schmerz- und Schlafmittel. Der Mix beider Pharmaka gilt als besonder gefährlich, kann zu Atemstörungen führen. Auch Todesfälle soll es schon gegeben haben.

Gerichtstermin im Juli

Woods war am 29. Mai gegen 2 Uhr nachts schlafend in seinem demolierten Auto gefunden worden, anschließend verhaftet. Woods habe "extrem langsam und undeutlich gesprochen", teilte die Polizei damals mit. Er habe sich aber so "kooperativ wie möglich" verhalten.

Er muss am 5. Juli bei Gericht zu einer Anhörung erscheinen, bei der ihm "Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und "unsachgemäßes, illegales Parken" vorgeworfen wird.

Die Verhaftung des 41-Jährigen markierte einen weiteren Tiefpunkt in seiner bewegten Karriere. Rückenprobleme zwingen ihn seit Februar diesen Jahres zur Meidung des Golfplatzes, dazu kommen seelische Probleme.

"Ich habe nichts mehr, auf das ich mich freuen kann", hatte Woods nach seiner vierten Rückenoperation gesagt